Ulm Pläne für Verbundschule vorgestellt

SWP 10.12.2013

Durchlässigkeit ermöglichen und differenzierte Angebote mit Blick auf die Abschlüsse machen: Unter diesen Leitlinien steht das Eckpunktekonzept der CDU-Landtagsfraktion zur Gestaltung der weiterführenden Schulen. Vorgestellt wurde es vom ehemaligen Staatssekretär des Kultusministeriums, dem Landtagabgeordneten Georg Wacker, der auf Einladung der Landtagsabgeordneten Dr. Monika Stolz und der Sprecherin des Arbeitskreises Bildung der CDU, Barbara Münch, nach Ulm gekommen war.

Vor knapp 40 Gästen sagte Wacker, dass das Gymnasium auf jeden Fall in der jetzigen Form erhalten bleiben soll. Im Bereich der Realschulen und Werkrealschulen will die CDU-Landtagsfraktion, wo vor Ort gewünscht und sinnvoll, durch ein differenziertes Angebot in Form einer Verbundschule, also dem Zusammenschluss einer Werkrealschule mit einer Realschule reagieren. Diese Schule soll eine Schulleitung und ein Lehrerkollegium haben und in der 5. und 6. Klasse eine Orientierungsstufe anbieten. Ab der 7. Klasse sollen dann zwei Bildungsgänge mit dem Abschluss Hauptschulabschluss beziehungsweise Mittlere Reife gebildet werden, die in Kernfächern getrennt unterrichtet werden, in anderen Fächern aber kooperieren können. Dadurch soll einerseits die Durchlässigkeit erhöht und andererseits eine gezielte Förderung der Schüler ermöglicht werden.