Klatsch am Rand Pasta-Mode & feiner Espresso

Visnja Oppenländer-Knoll mit ihrem Nudelkleid. Foto: Kessler
Visnja Oppenländer-Knoll mit ihrem Nudelkleid. Foto: Kessler © Foto: Matthias Kessler
Ulm / jon 07.04.2018

„Was mein Leben reicher macht“, heißt die Kolumne der Wochenzeitung „Die Zeit“. Und welche Bereicherung finden wir in dieser Woche ganz oben? Einen Espresso bei Michele! Leserin Susanne Lober aus Kirchdorf an der Iller schwärmt von ihren Ausflügen zu Michele Napolitano, wie der fröhliche Italiener in der Frauenstraße mit ganzem Namen heißt. Der Barista ihrer Lieblingscafébar in Ulm mache „den besten Espresso nördlich der Alpen“, schwärmt Susanne Lober. Und hat beobachtet: „Michele begrüßt auch jede hereinkommende Frau mit ‚Buongiorno, Bella’ und bringt sogar den Straßenbauarbeitern einen Gratis-Espresso mitsamt Silberzuckerdose nach draußen. Mille grazie!“

Fasten mit sehr schönen Folgen: Das neue Kleid im Schaufenster des Modedesignladens Visnja in der Rabengasse ist ein echter Hingucker. Denn es ist komplett aus Nudeln gemacht. Inhaberin Visnja Oppenländer-Knoll gesteht: „Ich habe Nudeln gefastet. Und das einzige was ich die ganze Zeit im Kopf hatte, waren Teller voller Nudeln.“ Kein Wunder, Nudeln in jeglicher Form sind ihre Lieblingsspeise. Oft würde sie gefragt, warum sie so ein Kleid nähe, das würde ja nur viel Arbeit machen. Ihre Meinung: „Fantasie und ausgefallene Ideen müssen sein, sonst bleibt man auf der Strecke. Leute merken sich, wenn sie etwas Besonderes sehen.“ Es ist nicht ihre erste Kreation. Zehn weitere hat sie schon in der Vergangenheit konstruiert, und alle kann man tragen. Vor und nach Nudel-Diät.

„Ausgezeichnete Weingastronomie“ – das Deutsche Weininstitut  hat zum fünften Mal das Ulmer Restaurant Yamas ausgezeichnet. Inhaber Haris Papapostolou nahm die mit 3000 Euro dotierte Auszeichnung in Düsseldorf entgegen. Und plant schon das nächste Weinevent an Schwörmontag mit „bis zu 25 verrückten Winzern“. Zur Zeit empfiehlt er die Weine des griechischen Projektes namens Onos Nature, Naturweine fast ohne Schwefel. Am spannendsten aber sei der Retsina, in der Amphore ausgebaut. Weinkenner Papapostolou, der mit Partnerin Anna-Lisa Thanner auch die Billbar betreibt: „Sehr lecker. Auch für alle, die keinen Retsina mögen.“

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