Ulm/Neu-Ulm / vs  Uhr

Die Geschichte ist bekannt, das dramatische Ende auch. Die Anziehungskraft des Lebendigen Kreuzwegs ist ungebrochen: Am Karfreitag zogen knapp 6000 Menschen mit auf den Prozessionsweg durch Ulm und Neu-Ulm.

Leiden Jesu an fünf Stationen dargestellt

Zum 16. Mal stellte die katholische italienische Gemeinde mit rund 75 Laien-Schauspielern den Leidensweg Jesu an fünf Stationen dar: vom letzten Abendmahl mit den Jüngern über den Verrat durch Judas und die Gefangennahme,  das Verhör durch den jüdischen Hohepriester Kaiphas und den Prozess vor dem römischen Statthalter Pontius Pilatus. Höhepunkt ist die monumentale Schlussszene auf dem Münsterplatz, wo Jesus am Kreuz stirbt.

Das sagen die Zuschauer

„Dieser Kreuzweg ist berührend, weil er die Geschichte im Herzen erlebbar macht“, fand Gabriele Kurz aus Bellenberg, die zum dritten Mal teilgenommen hat. Extra aus Reutlingen gekommen war Matthias Dietrich. „Es ist ganz anders, als den Text nur zu hören. So kann man das Geschehen intensiv erleben.“ Lob für die Inszenierung bekamen das Team um Regisseur Nicola Albarino und Salvatore Tarantello in der Hauptrolle von vielen Besuchern. „Das ist schön hier und gut gespielt – wie im Film“, meinte Rudi Hammer, der Ulmer hat den Lebendigen Kreuzweg schon oft gesehen.

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