Digitalisierung Ortsteile treten im Internet auf

Ulm / cst 24.08.2018

„Genießen Sie die Vorzüge unseres behüteten, fast familiären Dorflebens im Grünen; mit dem Stadtbus fahren Sie in wenigen Minuten in die kulturell und lukullisch attraktive, wirtschaftlich, wissenschaftlich und medizinisch bestens aufgestellte Universitätsstadt Ulm. Diese Liaison ist unschlagbar!“ So blumig wirbt Ortsvorsteherin Marion Schindler für Jungingen. Sie hat den neuen Internetauftritt der Stadt Ulm und seiner Ortsteile unter anderem dazu genutzt, um Neubürger zu begrüßen und zu begleiten.

Kartoffelfest und Rallye

Eggingen wiederum hat auf seine Homepage Fotos vom Weiher bei der Kirche, von einer Streuobstwiese neben einem Rapsfeld und von einem Wohngebiet gestellt. Zudem wird ein wichtiger Termin vermeldet: das Kartoffelfest am 30. September. Genauso können Vereine ihren Jubiläums-Kick der Fußballjugend (Ermingen) und die nächste Papiersammlung ankündigen. Die Ortsverwaltungen wiederum haben die Möglichkeit, Bebauungspläne öffentlich auszulegen oder ihren Ortschaftsrat mit Namen und Fotos vorzustellen (Einsingen). Alles, wie es bisher in den örtlichen Mitteilungsblättern geschehen ist, nur übersichtlicher und zeitgemäß. Die „Blättle“ bleiben trotzdem.

Außerdem gibt es auf der neuen Ulmer Homepage ein Anliegenmanagement: Bürger können fürs gesamte Stadtgebiet online über ein Formular melden und auf einer Karte anzeigen, wo beispielsweise ein öffentlicher Papierkorb überquillt. Ist dies in einem der Ortsteile der Fall, erfährt es direkt der jeweilige Ortsvorsteher, der die Seiten auch bestückt. Dazu sagt Frank Raddatz, bei der Stadt für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig: Die Ortsvorsteher entscheiden selbst, was auf die Seiten gestellt wird. „Sie sind ihre eigenen Chefredakteure.“

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