Bis dahin muss nicht nur gebaut, sondern auch alles abgerechnet sein, damit die Stadt vom Bund 80 Prozent Fördergelder bekommt.

Dieses hehre Ziel hat Kröger, der gemeinsame OB-Kandidat von SPD, Grünen, FDP und FWG, vor der Presse erläutert. Der Hintergrund: Der Neu-Ulmer Stadtrat hatte den vormals angedachten Bau einer Tramlinie bis nach Ludwigsfeld im vergangenen Jahr aus finanziellen Gründen abgelehnt. „Jetzt würden wir ja nur einen Abschnitt von der Herdbrücke über ein Stück Augsburger Straße und entlang der Ludwigstraße bauen“, sagte Kröger. Sein Unterstützer Alfred Schömig (FDP) ergänzte: „Ohne Schulden. Selbst wenn es bis 2019 nicht klappt, wird der Förderrahmen sicher noch erweitert.“

Kröger will auf alle Fälle die Citys beider Städte miteinander verbinden. Er habe schon Gespräche mit den Stadtwerken und mit „Ulm“ geführt. Viele Pläne lägen schon in den Schubladen, auch die Busspur in der Neuen Mitte in Ulm sei bereits für Straßenbahnschienen eingerichtet. Auch Christina Richtmann (FWG) ist sich sicher: „Mit dem Straßenbahnbau werden wir in Ulm offene Türen einrennen.“


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