Ulm / cik  Uhr

Das vorletzte Teil der neuen Straßenbahnbrücke von der Neutorstraße zur Kienlesbergstraße ist eingesetzt und wird derzeit verschweißt. Dass es für laienhafte Blicke irritierend weit auf die Neutorbrücke ragt, hat nichts zu bedeuten, sagt Projektleiter Thomas Harter von den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm (SWU). Dieses vorletzte Teil ist mit 27 Metern rund fünf Meter länger als die vorigen, die zudem gerade und nicht gekrümmt waren. Der so genannte letzte Verschub, bei dem das letzte, ebenfalls gekrümmte Brückenteil eingesetzt wird, ist für 25. bis 27. April geplant – falls nichts dazwischenkommt, denn dieser Brückenbau ist auch wegen des Zugverkehrs „relativ aufwendig, kompliziert und von vielen Faktoren abhängig“. Voraussichtlich ab Mitte Juni wird die Brücke dann um 3,25 Meter in ihre endgültige Lage abgesenkt, „abgestapelt“, wie der Fachmann sagt.