Neu-Ulm Noll will größeres Baugebiet in Ludwigsfeld

Neu-Ulm / CIK 12.04.2012

Das im Ludwigsfelder Osten geplante Neubaugebiet soll größer ausfallen, aus weniger Geschosswohnungen und mehr Einfamilienhäusern bestehen. Dafür setzt sich Peter Noll (CSU) in einem Antrag ein. Östlich der Königsberger Straße will die Stadt ein Baugebiet mit rund 170 Wohneinheiten ausweisen. Rund zwei Drittel davon sollen als Geschosswohnungen entstehen, ein Drittel als Reihen-, Ketten-, Doppel- oder Einzelhäuser. Zur ersten Infoveranstaltung waren rund 90 Besucher erschienen, darunter einige Bauwillige (wir berichteten). Die große Nachfrage führt Noll als Begründung für seinen Vorstoß an.

Das Baugebiet sollte nach Osten bis zum Feldweg am Ulmer Hofgut erweitert werden, meint Noll. Die Fläche für den Geschosswohnungsbau sollte auf ein Drittel reduziert werden. Ludwigsfeld und auch die Stadt Neu-Ulm könnten ein größeres Neubaugebiet gut vertragen: "Das Argument, dass nach der demografischen Voraussage die Einwohnerzahlen zurückgehen, gilt für Ballungsräume nicht." Auch sollten die Vergaberichtlinien für Bauplätze überprüft werden, damit besonders Familien zum Zug kämen.

Unterstützung bekommt Noll von CSU-Fraktionschef Dr. Bernhard Maier. "Ich schließe mich dem Antrag an", schreibt er. Ulrich Seitz (SPD) hatte schon Anfang 2010 gefordert, der Wohnungsbau in Neu-Ulm sollte auf Ludwigsfeld konzentriert werden.

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