Kommentar Chirin Kolb über die Sperrungen in der Innenstadt Nochmal richtig heftig für Autofahrer

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Autorenfoto © Foto: Könneke Volkmar
Ulm / Chirin Kolb 29.08.2018
Autofahrern und Händlern stehen mit der Sperrung der Theaterkreuzung am Wochenende nochmal richtig heftige Zeiten bevor.

Es gibt nichts zu beschönigen: Die ersten beiden Septemberwochenenden werden nochmal richtig heftig in der Ulmer Innenstadt – für Autofahrer, Anwohner und Händler. Dass die Friedrich-
Ebert-Straße während der ganzen Sommerferien nur in eine Richtung befahrbar ist, hat sie alle schon hart getroffen. Wenn nun zusätzlich die Theaterkreuzung weitgehend gesperrt wird, ist die Innenstadt mit dem Auto tatsächlich nur noch schwer und voraussichtlich im Stau erreichbar.

Es bleibt nur wenig Trost. Stadtverwaltung, Bauherr Stadtwerke und die beteiligten Baufirmen haben immerhin versucht, die Sperrungen auf ein Mindestmaß zu begrenzen und sie auf die verkehrsärmeren Ferien zu legen. Wer kann, sollte an den beiden Wochenenden das Auto stehen lassen und die Innenstadt mit Zug, Bus oder Straßenbahn ansteuern – eine Option durchaus auch für die Nach-Baustellenzeit.

Die Fertigstellung der Linie 2 ist absehbar, sie soll zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember ihren Betrieb aufnehmen. Es braucht sich aber niemand der Illusion hinzugeben, dass dann die Groß-Baustellen in Ulm beendet sind. Es stehen einige gravierende Sanierungen oder sogar Neubauten an, Stichwort Adenauerbrücke, Gänstorbrücke, Wallstraßenbrücke an der B 10/B 28. In Ulm gilt in den nächsten Jahren: Nach der Baustelle ist vor der Baustelle.

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