Die Zahlungsunfähigkeit der Restaurantkette Vapiano hat keinen Einfluss auf das im Franchise-Verfahren geführte Lokal in der Neuen Mitte in Ulm. Das sagte der örtliche Franchisenehmer Johannes Stracke. Die Vapiano SE (Köln) prüft nach weiteren Belastungen wegen der Corona-Krise nun eine Insolvenz und ruft dabei nach staatlicher Hilfe.

Stracke sagte, man habe nur einen Vertrag zur Nutzung des Vapiano-Systems: „Das betrifft uns nicht direkt.“ So war Vapiano gegenüber vom Rathaus im Vorfeld der soeben neu in Kraft getretenen Gastro-Beschränkungen auch im Rahmen der zuvor möglichen Öffnungszeiten geöffnet. Das Lokal beschäftigt 45 Mitarbeiter.

Vapiano in Ulm: Franchise-Nehmer ist mit den ersten Monaten zufrieden

Stracke sagte, das Restaurant habe sich nach dem Start Anfang September in den von Grund auf renovierten früheren Räumen des Modehauses Honer „sehr zufriedenstellend“ entwickelt. Auch das Weihnachtsgeschäft sei gut verlaufen. Im Januar und Februar herrsche dagegen in den meisten gastronomischen Betrieben eine Flaute.

Bafüßer-Kette schließt alle Filialen wegen Corona

Im Nachhinein vorausschauend hatte die Barfüßer-Kette wegen Corona bereits am Donnerstag die Schließung sämtlicher Betriebe auf unbestimmte Zeit angekündigt.