Standort Neues Konzept für Jagdmesse

Bunt schillernde Fischköder bei der Messe.
Bunt schillernde Fischköder bei der Messe. © Foto: Matthias Kessler
Ulm / kö 13.02.2018

Die Jagd- und Fischereimesse ist am Faschingswochenende gut gelaufen. Mit 25 300 Besuchern habe man ein „mehr als überzeugendes Ergebnis“ erzielt, berichtete die Ulmer Ausstellungsgesellschaft (UAG) von Peter Kinold. Kinold hatte zwar am Eröffnungstag noch 35 000 Besucher in den Raum gestellt, das war aber ein Versprecher. Trotz der Faschingstage habe man bei den Besucherzahlen nochmal leicht zulegen können. Die Ausstellung in den Messehallen war demnach von Freitag bis Sonntag ein Treffpunkt für Jäger, Fischer und Schützen sowie Bogenschützen.

In Kooperation mit dem Müller-Schießzentrum wurde zum zweiten Mal ein Messepokal ausgeschossen. Zu den Anziehungspunkten zählten das Anglerforum, die Hundeschau mit 31 Rassen, aber auch Spezialanbieter mit technischen Neuerungen. Highlights im Programmablauf waren die Beizjagd- und Greifvogelvorführungen im Freigelände sowie Schleppjagd mit Pferden und einer großen Hundemeute.

Bei der UAG werden nun bereits die Weichen für die 20. Jagdmesse 2019 gestellt. Wie es heißt, laufen schon Vorbereitungen und konzeptuelle Gespräche. Kinold denkt, wie berichtet, auch über einen veränderten Termin im Herbst nach. Dies werde in den nächsten Wochen festgelegt.

Als gesetzt gilt das Müller-Schießzentrum mit dem großen Einzugsgebiet. Auch das Bogenturnier Schwaben-Bow war ausgebucht. Daher denkt man an eine deutsche Meisterschaft der Bogenschützen, die mehrere Verbände haben: „Damit würde Ulm zum Mekka des Bogensports.“.

Die Neukonzeption soll neue Produkte, Themen und auch Foren bieten. Auch die Zusammenarbeit mit dem Landesjagdverband läuft weiter. Es soll dadurch eine neue Dynamik entstehen: „Ulm soll so zum starken Messestandort im Süden werden.“ Kaum ein Standort sei schließlich so gut gelegen und  verfüge über eine derart gute Infrastruktur. Man ziehe überdies mit der Ulm-Messe und ihrem Chef Jürgen Eilts an einem Strang.

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