JUB Neuer Theaterpädagoge der JUB

Der leitende Theaterpädagoge Ben Retetzki.
Der leitende Theaterpädagoge Ben Retetzki. © Foto: Kempf
Ulm / Cosima Kammel 11.10.2018

Mit frischem Wind startet die Theaterpädagogik der Jungen Ulmer Bühne (JUB) in die neue Saison. Nicht nur die Räumlichkeiten des theaterpädagogischen Zentrums am Unteren Kuhberg 16, die im September bezogen wurden, bieten neue Möglichkeiten. Mit dem leitenden Theaterpädagogen Benjamin Retetzki will die JUB auch thematisch neue Wege beschreiten.

Seit August ist der 26-jährige Theaterpädagoge, der in Bremen studiert hat und später in Hamburg tätig war, in Ulm. Er schätzt die angenehme Größe der Stadt, die persönlichen Kontakt bietet und Kooperationen mit Schulen möglich macht. Die Projekte vermitteln den Jugendlichen Reflexion und Körperbewusstsein: Dinge, „die in der Schule viel zu kurz kommen“. Ziel sei es, Grenzen und Denkweisen aufzubrechen und das Publikum neu zu begeistern. Denn Theater sei viel mehr, als nur einen auswendig gelernten Text vorzutragen.

In den acht geplanten Clubs soll es neben Performance auf der Bühne auch ums Theatermachen gehen: Der neue Spielclub „Junge Regie“ ermöglicht Jugendlichen ab 16 Jahre, in die Rolle eines Regisseurs zu schlüpfen, eigene Ideen zu entwickeln und diese im Team zu verwirklichen.

Eine weitere Neuheit ist der generationsübergreifende Spielclub PTG – Performance, Tanz und Gesang werden den Teilnehmern durch Stimmtraining, Improvisation und Erlernen verschiedener Tanzstile vermittelt, um damit visuell wie akustisch neue Räume in Ulm und Neu-Ulm zu entdecken.

Die Spielclubs starten jetzt im Oktober. Das Interesse sei groß, heißt es bei der JUB. Im ersten Monat besteht für alle die Möglichkeit zu schnuppern, um das Richtige zu finden. „Ich liebe das, was ich mache“, sagt Ben Retetzki. Den Mut, das zu machen, was einem gefällt, möchte er auch den Jugendlichen vermitteln.

Info Am Sonntag, 15 Uhr, präsentiert die JUB im Alten Theater „Das kleine Gespenst“ als Live-Hörspiel für Kinder. Auf dem Herbst-Spielplan stehen auch „Faust“ und Dickens’ „Weihnachtsgeschichte“.

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