Hoteldirektion Neuer Macher im Maritim in Ulm

Nun kann Frank Wilberg in der Luxussuite des Maritim in Ulm Platz nehmen. Er lernt gerade das Hotel kennen. Seine Vorgängerin Heike Schober wechselt nach München.
Nun kann Frank Wilberg in der Luxussuite des Maritim in Ulm Platz nehmen. Er lernt gerade das Hotel kennen. Seine Vorgängerin Heike Schober wechselt nach München. © Foto: Lars Schwerdtfeger
Ulm / Frank König 03.01.2019
Frank Wilberg löst die langjährige Direktorin Heike Schober ab. Das größte Hotel in Ulm war zuletzt gut ausgelastet.

Stabwechsel im mit Abstand größten Hotel der Doppelstadt: Die langjährige Hoteldirektorin Heike Schober (51) wechselt nach München, von wo auch gleich ihr Nachfolger Frank Wilberg (34) nach Ulm kommt. Er war in dem Haus unweit vom Münchner Hauptbahnhof stellvertretender Chef, schaut sich gerade sein neues Wirkungsfeld an der Donau an und stellt als Bremer zunächst einmal die Frage: „Wie ist die schwäbische Mentalität?“ Heike Schober hat ihn gestern zum Auftakt durch das 16-stöckige Hotel geführt, das nach ihren Worten 2018 ein sehr gutes Jahr mit etwa 70 Prozent Auslastung erlebt hat. Dafür ist das Business- und Kongressgeschäft entscheidend, der Tourismus macht nur etwa 20 Prozent aus. Ein echtes Highlight in Sachen Belegung war die Tennis-Senioren-WM mitten im Sommer.

Das Maritim wurde unter Schobers Regie 2016 noch einem weitreichenden Facelift unterzogen. Vor allem die Zimmer und Suiten haben ein neues Ambiente bekommen. Zuletzt hat Maritim, wie berichtet, den Pachtvertrag für Hotel und Kongresszentrum mit dem Rathaus nochmal um zehn Jahre verlängert. Die Stadt verfügt über ein Buchungskontingent von 50 Tagen im CCU. Vorbild für die Konstruktion war das Maritim in Würzburg.

Für Wilberg ist der Chefposten in Ulm „eine spannende Herausforderung“. Seine erste Position war Manager für das gastronomische Angebot im Maritim München, so dass er diesbezüglich einige gute Ideen mitbringt: nämlich Events mit bekannten Partnern. So habe man in München für Ramazotti eigens eine Eisfläche im Innenhof angelegt.

Klassiker Soulnight bleibt

Gleichzeitig sollen die von Schober aufgelegten Klassiker bleiben: beispielsweise das Krimi-Dinner und die Soulnight in der ebenfalls neu gestylten Maritim-Bar, nächster Termin am 22. März. Heike Schober ist seit 2007 in Ulm, lange Zeit auch neben Walter Heiligenstetter als Regionaldirektor. Sie hat zwar seit jeher privat ein Standbein in München, verabschiedet sich aber durchaus auch mit einem weinenden Auge aus Ulm: „Das ist ein Wechselbad der Gefühle.“ Zuletzt war auch der Silvesterball mit 500 Gästen gut gebucht, das Panorama-Restaurant mit seinem spektakulären Blick über Ulm/Neu-Ulm und rund 80 Gästen bei einem Siebengänge-Menü mit bretonischem Steinbutt sogar ausgebucht.

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Daten und Fakten zum Maritim in Ulm

Zimmer Das 1993 eröffnete Maritim-Hotel in Ulm hat 287 Zimmer, darunter elf Suiten, davon zwei Luxussuiten: die größte mit 162 Quadratmetern. Das Hotel beschäftigt 130 Mitarbeiter und etwa 100 Arbeitskräfte von Fremdfirmen. Zum Vergleich: In München, wohin Heike Schober wechselt und wo ihr Nachfolger Frank Wilberg herkommt, sind es 349 Zimmer.

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