Kommunalpolitik Neuer Fördertopf der Stadt

Ulm / hep 20.10.2018

Institutionen und Kulturmacher, die gemeinsam mit Schulen, Kindergärten, Jugendhäusern oder etwa gesellschaftlichen Gruppen wie Senioren oder Flüchtlingen Kulturprojekte realisieren wollen, können ab sofort städtische Zuschüsse dafür beantragen. Gestern hat der Kulturausschuss des Ulmer Gemeinderates die Vergaberichtlinien des Kulturamts verabschiedet, die von heute an gelten.

Für diese Kulturvermittlung sind pro Jahr zunächst 40 000 Euro vorgesehen. „Wir wollen das Ganze erst mal anrollen lassen und schauen, wie die Resonanz ist“, betonte Kulturamtsleiterin Sabine Schwarzenböck. Deshalb gibt es vorerst auch keine Obergrenze pro Zuschuss. „Wir wollen abwarten, welche Vorschläge kommen. Es wäre doch schade, wenn einer eine tolle Idee hat, die 8000 Euro kostet, er aber schon im Vorfeld durchs Raster fällt, weil die Zuschüsse bei 5000 Euro gedeckelt sind.“

So genau die Vergaberichtlinien regeln, wie die Zuschüsse vergeben werden, inhaltlich will das Kulturamt möglichst offen sein. Das letzte Wort liegt ohnehin beim Kulturausschuss. „Wir sammeln die Anfragen und legen dann eine Liste vor“, erklärte Sabine Schwarzenböck in der Sitzung. Eines ist allerdings jetzt schon klar: Auch wer schon als Einrichtung gefördert wird, kann für einzelne Projekte noch Förderung beantragen. Ein Projekt wird aber nicht zweimal von der Stadt gefördert. Für die Zuschüsse bewerben kann man sich ab sofort. Die Frist fürs kommende endet am 1. Dezember.

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