Einstein-Marathon 2018 Neue Strecken beim Einstein-Marathon

Läuferin Alina Reh ist für die 10 Kilometer gemeldet.
Läuferin Alina Reh ist für die 10 Kilometer gemeldet. © Foto: Volkmar Könneke
Ulm / Ute Gallbronner 19.09.2018
Der Marathon führt in diesem Jahr nicht nach Wiblingen und lockt wieder mehr Starter an. Skater und Handbiker fahren nur 18 Kilometer.

Die untrüglichen Zeichen mehren sich: An Iller und Donau, in den Wäldern, aber auch mitten in der Stadt sind immer mehr Läufer zu sehen. Sie liegen in den letzten Zügen, was ihre Vorbereitung auf den Einstein-Marathon angeht. Am 23. September wird gerannt und gerollt, bereits eine Woche zuvor sind die Schülerläufe angesetzt. Am Sonntag ist Anmeldeschluss.

Zahlreiche Streckenänderungen

In diesem Jahr wird sich einiges an der Strecke ändern. Schuld sind diverse Baustellen und Vorschriften, die vor allem auf bayerischem Gebiet Sorgen machen. Zum einen fällt für die Marathon-Läufer die große Schleife nach Wiblingen weg. Dort hatte es 2017 Ärger mit ausgebremsten Kirchgängern gegeben, zudem waren die Sportler von diesem Streckenabschnitt nicht gerade begeistert. Während die Halbmarathon-Läufer zu den Zuschauermassen in die Innenstadt abbogen, wurden die Marathonis in die stille Einsamkeit entlassen. Damit ist nun Schluss. Stattdessen führt der Weg auf bayerischer Seite noch einmal bis zum Pfuhler Baggersee.

Mehr Anmeldungen als im Vorjahr

Aktuell stehen 669 Marathonis auf der Startliste, das sind 67 mehr als bei Anmeldeschluss im Vorjahr. Ein Tag Zeit bleibt noch für Kurzentschlossene. „Allerdings entscheiden sich diejenigen, die Marathon laufen eher langfristig“, schränkt Veranstalter Markus Ebner ein. Schließlich schüttelt man 42,195 Kilometer nicht so aus dem Ärmel. Erst am Sonntag früh wird klar sein, wie viele es tatsächlich wagen, aber es sieht so aus, als würde es gelingen, mal wieder mehr Sportler auf die längste Strecke zu locken.

Bei der Marathon-Staffel ist eher mit Last-Minute-Meldungen zu rechnen. Neu in diesem Wettbewerb: Statt drei Starter wie im Vorjahr, sind es bei der 14. Auflage vier. Entsprechend sind die einzelnen Strecken kürzer: 12, zweimal 11 und 8 Kilometer.

Freuen dürfte alle Läufer, dass es in diesem Jahr wieder nach Pfuhl hineingeht. Dieser kleine Teil, an dem Stimmung garantiert ist, war im vergangenen Jahr doch arg vermisst worden.

Kein Halbmarathon für Inliner und Handbiker

„Leider können wir bei den Inlinern und Handbikern keinen kompletten Halbmarathon anbieten“, bedauert Ebner. Bekanntlich sind alle, die auf Rädern unterwegs sind, auf das Kopfsteinpflaster der Griesbadgasse nicht erpicht, deshalb wurde eine Zusatzschleife auf der NU8 zwischen Thalfingen und Burlafingen eingebaut. „Dort führt jetzt aber eine Umleitungsstrecke für Busse entlang“, sagt Ebner. Deshalb kann die Strecke nicht gesperrt werden, auch nicht für die zwei Stunden zwischen 8 und 10 Uhr, die gereicht hätten.

Aber auch wenn die Strecke nur 18 Kilometer lang ist, gibt es bei den Inlinern einen Rekord: Es sind mehr als 400 Starter. Besonders die Zahl der Speedskater ist nach oben geschnellt, da der Einstein-Marathon erstmals zur baden-württembergischen und zur bayerischen Rennserie zählt. Entsprechend gilt es an der Strecke schon frühmorgens aufzupassen. Um die Spitzengeschwindigkeiten voll auskosten zu können, wurde das Ziel weiter in Richtung Innenstadt verlegt und liegt nun in der Neuen Mitte.

Der sportliche Star wird erst nachmittags erwartet: Alina Reh ist für die 10 Kilometer gemeldet. Die Einstein-Läufe sind für sie Pflicht – auch wenn sie längst in der Spitze angekommen ist.

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