Neu-Ulm / Frank König  Uhr
Der Modepark Röther hat am Donnerstag eröffnet. Im Zuge des Fachmarktkonzepts folgen noch Edeka und B.O.C.

Bei Möbel Mahler wurde am Donnerstag die erste Ausbaustufe des Fachmarktzentrums wirksam: mit der Ansiedlung von Modepark Röther. Der Filialist aus Michelfeld hat hier mit eigenem Eingang zur Borsigstraße einen Laden auf 8000 Quadratmeter Fläche eröffnet. Zum Vergleich: Das entspricht annähernd der Hälfte der Handelsfläche der gesamten Sedelhöfe. Zur Eröffnung waren auch die Inhaber Michael und Thomas Röther da. Das Unternehmen verfügt sogar über zehn eigene Marken, von denen fünf exklusiv in den eigenen Läden vertrieben werden. Röther war in der Region auch schon in Senden vertreten, wo aber 2016 der Mietvertrag auslief. Nun ist die Neuansiedlung direkt im Oberzentrum gelungen, auch mit der früheren Filialchefin Gabriele Gaied. Weitere Standorte im Umfeld sind Aalen und Ehingen. Es gibt Filialen bis Berlin und Rostock. Am Standort im Starkfeld, der auf zwei Etagen nach dem Shop-in-Shop-Konzept gestaltet ist, beschäftigt Röther 45 Mitarbeiter.

Eingang soll Piazza werden

Vermieter Michael Mahler erwartet sich durch den Modepark auch mehr Frequenz im Möbelhaus. Als weitere Mieter kommen im Sommer, wie berichtet, das Radgeschäft B.O.C. mit 3000 Quadratmetern und nach der Sommerpause Edeka mit einem 5000-Quadratmeter-Vorzeigemarkt hinzu. Auf einer weiteren, neu entstandenen Vermietfläche zwischen Röther und B.O.C. plant Mahler eine hochwertige Ergänzung des Möbel-Sortiments. Die Fläche des Möbelhauses soll im Zuge der Vermietungen unter 60.000 Quadratmeter sinken. Im Rahmen des Effizienzprogramms ist auch die Personalzahl unter die 400-Mitarbeiter-Marke gefallen: auf 350 Beschäftigte. Dabei war es auch zu Kündigungen gekommen.

Michael Mahler sieht noch Nachholbedarf bei der Gestaltung der Eingangssituation des Möbelhauses, wo eine Art Piazza entstehen soll: „Wir wollen einen schöneren Vorplatz.“ Mahler machte auch klar, dass die neuen Mieter nicht mit mietfreien Zeiten gewonnen wurden, sondern vielmehr von Anfang an für Mieteinnahmen sorgen und die betriebswirtschaftliche Rechnung verbessern.