Neu-Ulm Neubau des Lessing-Gymnasiums im Wiley verzögert sich

Neu-Ulm / DAVID NAU 28.09.2016
Ausführlich wurde über den Standort des Neubaus für das Neu-Ulmer Lessing-Gymnasium im Wiley debattiert. Nun stockt das Verfahren. Grund: Die Regierung von Schwaben prüft seit längerer Zeit die Wirtschaftlichkeit des Neubaus.

Lange wurde um den Standort eines möglichen Neubaus des Neu-Ulmer Lessing-Gymnasiums gerungen, nun stockt das Verfahren – allerdings nicht vor Ort.

Grund für die Verzögerung ist die Regierung von Schwaben. Damit der Schulneubau von der bayerischen Landesregierung gefördert werden kann, muss die Augsburger Behörde überprüfen, ob ein Neubau gegenüber einer Sanierung tatsächlich die wirtschaftlichere Lösung ist. Externe Gutachter hatten dies dem Neu-Ulmer Landratsamt bereits mehrfach bestätigt. Landrat Thorsten Freudenberger zeigte sich in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses wenig erfreut von der Verzögerung des Verfahrens: „Aus einiger Zeit ist mittlerweile viel Zeit geworden“, so der Landrat mit Blickrichtung Augsburg, wo er sich bereits beim Regierungspräsidenten persönlich über den Stand des Verfahrens erkundigt hatte.

Ebenfalls noch genehmigen muss die Behörde das Raumprogramm des geplanten Neubaus, das bereits vom Schulforum, einem Gremium aus Lehrern, Eltern und Schülern, genehmigt ist. Auch am Gymnasium selbst wartet man auf die Entscheidung der Behörde. Bisher sei man noch im Zeitplan, erklärte Rektor Martin Bader auf Nachfrage. Geplant war, dass der Neubau 2021 bezugsfertig ist. Auf ein Jahr hin oder her komme es aber nicht an, so Bader: „Wir haben ein funktionierendes Schulgebäude.“

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