Neubau Neubau am Jahnufer - zwei Gebäude werden abgerissen und ersetzt

Veränderte Ansicht vom Ulmer Ufer: Am Jahnufer entstehen neue Wohnungen (rechts). Das Gebäude Jahnufer 20 bleibt stehen (Mitte). Daran schließt sich die Neubebauung von Realgrund bis zum Donaucenter an (links).
Veränderte Ansicht vom Ulmer Ufer: Am Jahnufer entstehen neue Wohnungen (rechts). Das Gebäude Jahnufer 20 bleibt stehen (Mitte). Daran schließt sich die Neubebauung von Realgrund bis zum Donaucenter an (links). © Foto: Visualisierung: Mühlich, Fink und Partner
CHIRIN KOLB 31.07.2016
An der Donau auf Neu-Ulmer Seite werden zwei Gebäude abgerissen und durch vier- bis siebengeschossige Häuser ersetzt.

Die Neubauten von Realgrund prägen das Jahnufer. Demnächst kommen zwei weitere Neubauten dazu. Die Neu-Ulmer Wohnungsgesellschaft und der Investor Ulrich Honold planen einen vier- bis siebengeschossigen Komplex mit Wohnungen und einigen Büro- und Dienstleistungseinheiten.

Um das Projekt verwirklichen zu können, werden die bestehenden Gebäude an der Ecke Sand- und Krankenhausstraße abgerissen. Sie zu sanieren, sei nicht wirtschaftlich, hieß es in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt. Er befürwortete das Vorhaben einstimmig und brachte den Bebauungsplan auf den Weg. Das Gebäude Sandstraße 4 steht bereits weitgehend leer.

Nach den Plänen des Ulmer Architekturbüros Mühlich, Fink und Partner sollen drei Neubauten mit einer „markanten Ansicht zur Sandstraße und zum Donauufer“ entstehen, wie es die Stadtverwaltung in der Sitzungsvorlage darstellte. Bauherr eines der Häuser ist die städtische Neu-Ulmer Wohnungsgesellschaft Nuwog. Vorgesehen sind insgesamt rund 25 Wohnungen und eine Tiefgarage. Das siebengeschossige Eckgebäude wird rund 24 Meter hoch.

Der Bebauungsplan Sandstraße umfasst auch das Gebäude am Jahn- ufer 20, in dem sich unter anderem eine Arztpraxis befindet. Dieses Haus wird stehen bleiben, die Eigentümer haben kein Interesse an einem Abriss und Neubau. Falls sich das einmal ändern sollte, hat das Büro Mühlich, Fink und Partner schon eine Fortsetzung des nun geplanten Neubaus entworfen. Die dann geschlossene Neubebauung am Jahnufer bezeichnete Antje Esser (SPD) als „Riesen-Riegel“. Dennoch stimmten sie und ihre Fraktion zu. „Wer A sagt, muss auch B sagen“, befand sie mit Blick auf die Realgrund-Wohnungen.

Info Das Bauvorhaben und der Bebauungsplan werden in einer Infoveranstaltung am Mittwoch, 3. August, 18.30 Uhr in der Stadt- bücherei, Heiner-Metzger-Platz 1, vorgestellt.  Der Bebauungsplanentwurf liegt zudem von Montag, 8. August, bis Donnerstag, 8. September, im Rathaus, Abteilung Stadtplanung, aus.