Neu-Ulm Neu-Ulmer Uferweg bleibt bis Ende November gesperrt

Neu-Ulm / swp 18.09.2017

Der Uferweg am Neu-Ulmer Donauufer wird für rund 600.000 Euro saniert. Dafür muss der 1600 Meter lange Abschnitt zwischen Sportplatz Offenhausen und der Wehranlage Böffinger Halde bis Ende November gesperrt werden.

Auch auf der Ulmer Seite kümmern sich die Stadtwerke um den Unterhalt des Ufers. Betroffen ist der Abschnitt von der Gänstorbrücke bis zum Steg Offenhausen. Allerdings sind es in diesem Abschnitt lediglich einzelne Uferbereiche, die neu befestigt werden müssen. Der Durchgang für Passanten und Radler bleibt offen. Fußgänger werden in den Baustellenbereichen auf den Radweg umgeleitet.

Befestigt sind die Böschungen durch ein in Beton verlegtes Uferpflaster. Diesen Verbund haben Kälte und Frost über die Jahrzehnte hinweg gelockert, stellenweise aufgesprengt. „Das zeigt sich vor allem auf der Neu-Ulmer Seite. Es ist dort die erste größere Dammsanierung seit dem Bau des Wasserkraftwerks Böfinger Halde“, sagt Wolfgang Dürr von der Stadtwerketochter SWU Energie. Im ersten Arbeitsschritt wird der Damm aufgebaggert, um spröde gewordenes Material zu entfernen. Anschließend werden neue, frost-resistente Flussbausteine in ein Betonbett eingesetzt. Bagger, Betonmischer und Lkw werden im Einsatz sein.