Neu-Ulm Neu-Ulmer Stadträte wollen schnelle Lösung für Bahnhofstraße

Neu-Ulm / CHIRIN KOLB 15.06.2016
Die Neu-Ulmer Stadträte drücken aufs Tempo: Ein Verkehrsgutachten soll Möglichkeiten aufzeigen, wie ein Grundstück in der Bahnhofstraße erschlossen werden kann.

Ein langwieriges Problem soll endlich gelöst werden. Mit diesem Ziel haben die Neu-Ulmer Stadträte ein Verkehrsgutachten auf den Weg gebracht, das die Erschließungsmöglichkeiten für ein Grundstück in der Bahnhofstraße ausloten soll. Ein Investor hat das relativ schmale Grundstück, das entlang der Bahnlinie bis zur Reuttier Straße reicht, und das ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma Leplat gekauft. In dem Gebäude will er Studentenwohnungen einrichten, ist mit seinem Bauvorhaben aber bisher gescheitert, weil es keine ausreichende Zufahrt gibt.

Das Verfahren zieht sich fast zwei Jahre hin. Jetzt drücken die Stadträte aufs Tempo. „Keine weiteren Verzögerungen“, forderte Hermann Hillmann (CSU). Antje Esser (SPD) gab ihm recht: „Es muss endlich eine Lösung geben.“ Schließlich sei es „eines der letzten Filet-Grundstücke“ in der Innenstadt. Auf Antrag Hillmanns sollen beim Verkehrsgutachten auch die Kreuzungen der Reuttier Straße mit der Bahnhofstraße und der Industriestraße untersucht werden. Denn  der Verkehr rollt nicht optimal.

Abgesehen davon haben die Betreiber der Glacis-Galerie bei der Stadt angefragt, ob nicht ein größerer Teil des Kundenverkehrs über die Reuttier Straße abgewickelt werden könnte. Die Stadt sieht derzeit keine Möglichkeit, wie Stadtbaudirektor Markus Krämer sagte. „Dafür müsste man die Stadt umbauen an dieser Stelle.“

Themen in diesem Artikel