Meinung Kommentar zum Programm des Neu-Ulmer Jubiläums: Alle Achtung!

Edwin Ruschitzka
Edwin Ruschitzka © Foto: Volkmar Könneke
Neu-Ulm / Edwin Ruschitzka 09.08.2018

Die Stadt feiert sich im nächsten Jahr. 1,3 Millionen Euro werden die Festivitäten zur Stadterhebung dann vor 150 Jahren und das damit verbundene Marketing verschlingen. Und das ist wahrhaftig sehr viel Geld. Im Stadtrat gab es auch Kritik, und entsprechend hoch sind die Erwartungen. Der am Donnerstag gewährte erste Blick ins Veranstaltungsprogramm verspricht viel. Auf die ganze Stadt und ihre mehr als 60.000 Einwohner, natürlich auch auf Ulm und das gesamte Umland, kommen bewegte Tage zu.

Man kann ein Stadtfest verlängern, auch das Straßenkulturfestival. Geschenkt! Dass die Stadt einen „Internationalen Kulturpreis der Zauberkunst“ auslobt und mit ihrem künftigen Hauszauberer Florian Zimmer den Organisator gewonnen hat, ist mehr als pfiffig und mit großer Strahlkraft verbunden. 4500 Menschen dürfen das im April erleben. Und 6000 Menschen werden dabei sein, wenn 1500 Neu-Ulmer das Fest trommelnd im September abschließen. Auch das wird ein gewaltiges Erlebnis werden.

Alle Achtung! Neu-Ulm erfindet sich tatsächlich auch beim Feiern neu. Also freuen wir uns auf ein paar erlebnisreiche Tage im nächsten Jahr, hoffentlich fern von Nuxit-Diskussionen und anstehenden Wahlkämpfen, weil in 2020 dann OB-, Stadt- und Kreisräte neu gewählt werden. Dann dürfte wieder Schluss mit lustig sein.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel