In der Vorweihnachtszeit sind viele Menschen milde gestimmt. Sie wollen etwas abgeben vom eigenen Wohlstand. Doch dieses Gefühl wird immer öfter schamlos ausgenutzt. Es gilt also besonders aufmerksam zu sein und genau hinzuschauen, wenn jemand für die vermeintlich gute Sache unterwegs ist. So traurig es ist: Es gibt Betrüger, die auf diese Tour ihren eigenen Geldbeutel füllen wollen. Dass darunter auch Kinder und Jugendliche sind, macht es noch schlimmer.

Spenden ist eine gute Sache. Sicher, dass das Geld ankommt, ist man immer dann, wenn es an Menschen und Institutionen geht, die man kennt. Davon gibt es in der Region genug. Jeder kann vorbeischauen und sehen, was mit dem Geld passiert – wenn er das denn will. Wer einer Organisation vertraut, der sollte dann aber auch richtig vertrauen und deshalb darauf verzichten, die Spende an einen bestimmten Zweck zu binden.

Denken, dann spenden

Die Sternsinger sind das Kinderhilfswerk der katholischen Kirche. Auch für sie kann schon gespendet werden, doch unterwegs sind sie noch nicht. Zudem ziehen die als Könige ge­kleideten Kinder und Jugendlichen nicht durch Kneipen und singen nette Liedchen. Also Augen auf beim Spenden, ein zweites Mal nachdenken und einen Ausweis zeigen lassen. Reden hilft auch. Vor allem, wenn man jemanden unterstützen will, der auf der Straße bettelt. Einfach fragen, was er konkret braucht.

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