Ulm Mann stürzt in die Donau: Details zum Toten bekanntgegeben

Ulm / SWP 22.09.2018
Am Donnerstag ist ein Mann in die Donau gestürzt. Am Freitag verstarb er in der Klinik. Nun sind weitere Details zum Hergang an dem Abend sowie zur Identität des Toten bekannt geworden.

Tragisches Ende einer Ausflugsfahrt auf der Donau: Ein Mitglied der Schiffsbesatzung der Schachtel „Elchingen“ stürzte beim Anlegen an der Anlegestelle beim Kraftwerk Böfinger Halde gestern Abend gegen 22 Uhr ins Wasser und kam uns Leben.

Reanimation zunächst erfolgreich

Zwar konnten Rettungstaucher der DLRG den 66-Jährigen nach etwa 25 Minuten finden und zunächst reanimieren. Er ist dann aber am Freitagvormittag im Bundeswehrkrankenhaus verstorben. Seitens der Eigentümergemeinschaft der „Elchingen“ hieß es, es habe sich um einen der erfahrensten Donaufahrer auf der Schachtel gehandelt. Der Vorfall sei vollkommen unerklärlich.

Rasch das Bewusstsein verloren

Die Polizei bestätigte, dass beim Anlegen alles mit rechten Dingen und vorschriftsgemäß zuging. Der 66-Jährige muss anscheinend rasch das Bewusstsein verloren haben, fiel ohne Fremdeinwirkung in die ruhige Donau und konnte erst in drei Metern Tiefe aufgefunden werden. Die Schachtelfahrer hatten eine Ausflugsgruppe gefahren und waren dann wie üblich abends zur Anlegestelle zurückgekehrt, wo auch die „Ulm“ und die „Ulma“ liegen. Nach Eintreffen des Notrufs hatte sofort eine großangelegte Suchaktion begonnen, auch ein Polizeihubschrauber war angefordert, kam jedoch nicht mehr zum Einsatz.

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