Schwörmontag 2018 Nabada: Niedriger Wasserstand problematisch

Für Stand-Up-Paddeling reicht das Wasser auf der Donau. Aber für’s Nabada?
Für Stand-Up-Paddeling reicht das Wasser auf der Donau. Aber für’s Nabada? © Foto: Lars Schwerdtfeger
Ulm / Tobias Knaack 20.07.2018
Die Donau führt in Ulm derzeit wenig Wasser – das könnte zum Problem für das Nabada am Schwörmontag werden.

Kein Hochwasser, keine starken Strömungen in der Donau beschäftigten in diesem Jahr die Organisatoren des Nabada, sondern das Gegenteil: Der Fluss führt zu wenig Wasser. Das kann zum Problem für die offiziellen wie für die „wilden“ Nabader werden.

Der organisatorische Leiter des Nabada, Michael Schwender, warnte ausdrücklich davor, ins Wasser zu springen – ganz gleich, ob von einer Brücke oder von den Booten. Dafür sei der Wasserstand einfach zu niedrig. „Da besteht absolute Lebensgefahr. Auch an der Gänstorbrücke führt der Fluss nur 80 Zentimeter Wasser“, sagte er. Reinspringen, auch reinschubsen anderer Nabader, seien daher extrem gefährlich.

Als Gründe für den niedrigen Wasserstand nannte er, dass im vergangenen Herbst am Flussbett nicht gebaggert worden war – zuletzt, seiner Einschätzung nach, im Herbst 2016, also in Vorbereitung auf das Fischerstechen im vergangenen Jahr. Auch das warme, trockene Wetter spielt natürlich eine Rolle. Eine Öffnung der Wehre sei auch keine Option, da das negative Auswirkungen auf die dort lebenden Fische habe.

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