Geschichte Museum für Münsterschätze

Ulm / Ulrike Schleicher 02.08.2018

Die Ernennung der Ulmer Münsterbauhütte zum immateriellen Kulturerbe Deutschlands gibt offenbar auch lang gehegten Plänen einen Anschub. So soll für die Schätze des Ulmer Münsters und der Bauhütte ein Museum eingerichtet werden. Eine Idee, die Münsterbaumeister Michael Hilbert, wie er auf Anfrage sagt, „schon von Beginn meiner Arbeit hier im Kopf“ hatte.

„Es geht darum, wie man das kulturelle Erbe des Münsters präsentiert“, sagt Ernst-Wilhelm Gohl, Dekan der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ulm, der den Plan befürwortet. Umso mehr, als die Bauhütte nun den Titel eines immateriellen Kulturerbes in Deutschland trage und auch im Rennen um den internationalen Titel sei. Da wäre es doch schön, wenn man Jahrhunderte altes Handwerkswissen, Tradition und Bräuche auf einer Ausstellungsfläche präsentieren könne. „Mit einem Konzept, das von Experten der Museumspädagogik erstellt ist, also mit modernen Mitteln“, betont Gohl. Bis es so weit ist, wird es noch dauern, meint er. „Man muss erst einmal anfangen.“

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