Müllgebühren Abfallgebühren in Ulm bleiben weiter stabil

In Ulm wird wieder weniger Müll produziert.
In Ulm wird wieder weniger Müll produziert. © Foto: swp
Ulm / Uwe Keuerleber 16.08.2018
152,03 Euro beträgt 2018 die Abfallgebühr in Baden-Württemberg für einen Vier-Personen-Haushalt im Schnitt. Im Vorjahr lag sie bei 151 Euro.

In Baden-Württemberg wird so wenig Müll produziert wie seit 1990 nicht mehr, damals wurde das erste Mal die Abfallbilanz vorgestellt. Unter den kreisfreien Großstädten liegt Ulm, mit 118 Kilogramm Müll pro Einwohnerin und Einwohner, nur knapp hinter der Stadt Freiburg, die mit 108 Kilogramm ihren ersten Platz aus dem Vorjahr verteidigen konnte.

Stabile Abfallgebühren

2017 betrug die Müllgrundgebühr für jeden Haushalt in Ulm 67 Euro, 5 Euro mehr als 2018. Auch die Gebühr für die Restmüll-Leerungen ging 2018 zurück. Lag sie 2017 noch bei 36 Euro für eine 60 Liter Tonne* und 12 Mindest-Leerungen pro Jahr, sank die Gebühr um 1,20 Euro in 2018. Auch die Gebühr für jede weitere Leerung sank 2018 um 10 Cent, von 3 Euro auf 2,90 Euro. Beim Biomüll betrug die Gebühr 2017 für eine 60 Liter Tonne 30,60 Euro, 60 Cent mehr als 2018. (*4-Personen-Haushalt)

Gemeinden sind für die Müllabfuhr zuständig

Im Alb-Donau-Kreis sind die Gemeinden seit 1972 für die Müllabfuhr zuständig. 2010 wurde den Gemeinden das Einsammeln von Müll und dessen Verwertung für weitere zehn Jahre als Aufgabe übertragen. Deshalb gelten im Kreis auch keine einheitlichen Müllgebühren, da jede Gemeinde ihr eigenes Abfallsystem hat. So kostet eine Leerung (50 Liter Tonne, alle zwei Wochen) in Schelklingen 114,12 Euro im Jahr, im sechs Kilometer entfernten Blaubeuren beträgt die Jahresgebühr für einen 4-Personen-Haushalt 69 Euro plus einer Behältergebühr von zwei Euro pro Leerung.

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