Schweinemast Müller Fleisch: Zuschläge am Schlachthof Ulm

Ulm / swp 18.05.2018
Die Firma aus Birkenfeld zahlt Zuschläge am Schlachthof Ulm.

Die Müller-Fleisch-Gruppe (Birkenfeld) will mit der Erhöhung des Regionalzuschlags seit Mai einen Akzent zur Stärkung der heimischen Schweineproduktion setzen. In einer Mitteilung erläutert Gesellschafter Stefan Müller, man wolle im Schlachthof Ulm mit einer Erhöhung der Zuschläge für vertraglich gebundenen Mäster um 1 Cent je Kilo Schlachtgewicht nicht nur das Regionalprofil schärfen, sondern einen Beitrag zur Sicherung der süddeutschen Ferkelerzeugung und Schweinemast leisten. Davon profitierten etwa 1500 süddeutsche Schweinemäster, die mit Müller Fleisch, Ulmer Fleisch und Süddeutsches Schweinefleischzentrum über ihre Vermarkter wie Viehhandel und Erzeugergemeinschaften feste Liefer- und Abnahmevereinbarungen haben. Die Firma will zudem die Jung-Eber-Mast ausbauen. Die Bilanz des 2017 eingeführten Tiergesundheitsbonus sei positiv. Die Boni sollen erhöht werden, falls Schweine ohne Befunde sind.

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