Abfall Müllbunker genehmigt

Ulm / cst 14.02.2019

Die Müllverbrennungsanlage im Donautal braucht einen größeren Müllbunker. Er soll nächstes Jahr gebaut werden und 2021 in Betrieb gehen. Für diesesProjekt und die Erweiterung der Entladehalle des Müllheizkraftwerks liegt jetzt die Genehmigung des Regierungspräsidiums Tübingen vor, teilt Bernd Weltin mit, als Sprecher des Zwecksverbands Thermische Abfallverwertung Donautal (TAD).

Nach mehr als 20 Jahren Betriebszeit sind eine grundlegende Sanierung und ein Neubau des alten Bunkers erforderlich (wir berichteten). Denn das jetzige Bunkervolumen von 5800 Kubikmetern, bezogen auf die so genannte Durchsatzkapazität des Müllheizkraftwerks von jährlich 160 000 Tonnen, reicht nur für eine Lagerkapazität von 4,6 Tagen. Durch die Erweiterung des Müllbunkers auf 11 000 Kubikmeter werde überdies ein längerer Totalstillstand des Werks vermieden. Dann hätte der Müll in andere Entsorgungsanlagen gebracht werden müssen.

Vielmehr wird zunächst ein Bunker neu gebaut und dann der bestehende saniert. „Die Investitionskosten der Bunkererweiterung sind mit knapp 12,6 Millionen Euro veranschlagt“, sagt Weltin. Da nun die Genehmigung vorliegt, soll das Bauvorhaben noch in diesem Jahr EU-weit ausgeschrieben werden.

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