Nach dem Bekanntwerden der Pläne des Drogerie-Unternehmers Erwin Müller, am Münsterplatz ein Motel One-Hotel anzusiedeln, legt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) nun ein Positionspapier nach. Die Ulmer Hotelbetreiberin und Kreisvorsitzende Karin Krings formuliert darin zwei zentrale Erwartungen an die Ulmer Stadtverwaltung.

Mehr Marketingbudget und keine Ausnahmen für Erwin Müller

Gefordert wird, dass für alle Genehmigungen rund um das Hotel-Vorhaben  Fairness gelten müsse. So dürfe es bei Parkplatz- und sonstigen Bauauflagen keine Vorzugsbehandlung für Investor Müller geben. Zudem bekräftigt der Verband, dass das Marketingbudget der städtischen Ulm/Neu-Ulm Touristik dringend aufgestockt werden müsse. Krings: „Das Projekt ‚Zweilandstadt’ sollte massiv finanziell unterstützt werden.“

Hoteliers rechnen mit belebender Konkurrenz

Mehr Hotel-Betten in Ulm und Motel One will direkt beim Münster öffnen. Das verändert den Ulmer Übernachtungsmarkt. Das sagen die örtlichen Hoteliers zur neuen Konkurrenz.