"Entspannung" hat Stadtplaner Volker Jescheck im Bauausschuss zur Diskussion über Mobilfunkanlagen in Ulm vermeldet. Die Mobilfunkanbieter haben ihre Standorte weitgehend besetzt, jetzt gehe es nur mehr um den Ausbau, um mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten: größere Netzleistung, schnellere Datenübertragung über die Dienste UMTS und - bereits in der nächsten Stufe - LTE.

Neue Standorte gibt es nur zwei, diese nicht in Wohngebieten oder anderen sensiblen Gebieten: der eine in der Lise-Meitner-Straße in der Wissenschaftsstadt, der andere in der Blaubeurer Straße. Erweitert wurden 2012 und bis März 41 Anlagen, bei allen werden die Grenzwerte eingehalten. Die Stadträte haben den Eindruck, dass unter den Mobilfunkanbietern eine gewisse Einsicht eingekehrt ist, was Befürchtungen in der Bevölkerung zur Strahlenbelastung angeht. Schließlich wurde auch in Ulm heftig und lange debattiert, Stichwort: Mobilfunkmast an der Kinderklinik. Andererseits schafften die Nutzer Fakten: Praktisch jeder hat ein Handy.