Inklusion Mit dem Rollstuhl aufs Münster

Am 9. September können 32 Rollstuhlfahrer mit einem Bauaufzug auf den Münsterturm.
Am 9. September können 32 Rollstuhlfahrer mit einem Bauaufzug auf den Münsterturm. © Foto: Daniel Maurer (dpa - Archiv)
Ulm / hga 30.07.2018

Der diesjährige Tag des offenen Denkmals am 9. September steht am Ulmer Münster ganz im Zeichen der Inklusion: In Kooperation mit dem Münsterbauamt und der Münstergemeinde will die Kulturloge Ulm/Neu-Ulm/Alb-Donau-Kreis 32 Rollstuhlfahrern einen 15-Minütigen Aufenthalt auf dem Hauptturm des Münsters ermöglichen.

Gemeinsam mit ihren Begleitpersonen und Steinmetzen der Münsterbauhütte werden sie mit dem Bauaufzug der Gesamtkirchengemeinde nach oben gefahren und können dort den Turm zur Hälfte umrunden. Körperlich und geistig fitte Rollstuhlfahrer können sich am Samstag von 10 bis 14 Uhr gemeinsam mit einer erfahrenen Begleitperson im Stadthaus für die Auffahrt bewerben. E-Rollstühle können aus Sicherheitsgründen nicht mitgenommen werden.

Weitere Informationen gibt es unter volksbank-ulm-biberach.viele-schaffen-mehr.de, wo man sich an einer Crowdfunding-Aktion beteiligen kann. Diese wird von den Verantwortlichen allerdings weniger als Finanzierung dieses Projektes, sondern vielmehr als Beitrag zum Erhalt des Münsters gesehen.

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