Ein weihnachtlich geschmücktes Ulmer Kulturzentrum, Essensstände mit Burgern, Pommes und gebrannte Mandeln, Live-Musik, Lichterketten sowie Feuertonnen: Das waren die Zutaten für das letztjährige Food-Festival im Gleis 44 kurz vor Weihnachten. An den Stehtischen wurde geplaudert, es flossen Glühwein und Punsch. Bedürftige bekamen die Getränke und Speisen kostenlos, das Geld der anderen Gäste spendeten die anwesenden Foodtruck-Gastronomen an den Ulmer Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder. Am Ende kamen knapp 5000 Euro zusammen.

Streetfood am 20. Dezember: Diese Foodtrucks sind dabei

Auch in diesem Jahr hätte es wieder das große Charity-Event sein sollen. Doch Corona macht das ausgelassene Miteinander unmöglich. Untätig bleiben wollen die Veranstalter Kevin Alizade und Daniel Bürger allerdings trotzdem nicht. Seit November organisieren die beiden Freunde das Streetfood-Angebot auf dem Parkplatz des Großmarktes Metro in Neu-Ulm. Am Sonntag, 20. Dezember, sind die Gastronomen zum letzten Mal vor Weihnachten dort – und führen ihre Spendenaktion in einem kleineren Rahmen durch. Von 12 bis 18 Uhr sind sechs Trucks vor Ort:
  • Illerbuben (Burger)
  • Heimatliebe (Kässpätzle)
  • Milan (Langos)
  • Grillhütte (Feuer- und Currywurst)
  • Bao Buns (asiatisch angehauchte Burger)
  • Stranger 74 (alkoholfreie Cocktails)
Daniel Bürger (links) und Kevin Alizade organisieren die Spendenaktion.
Daniel Bürger (links) und Kevin Alizade organisieren die Spendenaktion.
© Foto: privat

So läuft die Charity-Aktion am Metro-Markt ab

Aufgrund der angespannten Corona-Lage ist der Ablauf genau festgelegt: Besucher parken ihr Auto und sind dazu angehalten, sich mit ausreichend Abstand an den Ständen anzustellen. Alle Speisen und Getränke werden ausschließlich zum Mitnehmen verkauft. „Wir müssen streng darauf achten, dass nichts vor Ort verzehrt wird“, betont Bürger. Auf dem Gelände herrscht Maskenpflicht.
Die Gastronomen spenden die Hälfte ihrer Einnahmen. Das Geld geht wieder an den Ulmer Förderkreis. „Wir hoffen, dass trotz der außergewöhnlichen Situation wieder einiges zusammenkommt“, betont Alizade. Im nächsten Jahr möchte er zusammen mit Burger „wieder ein richtiges Event“ veranstalten.