Ulm/Alb-Donau-Kreis Mehr Zuzüge: Bevölkerung in Ulm und Alb-Donau-Kreis wächst

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SWP/DPA 25.08.2014
In Ulm und dem Alb-Donau-Kreis hat es vergangenes Jahr mehr Zuzüge als Fortzüge gegeben - so wie in fast allen anderen Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs. Das teilte das Statistische Landesamt mit.
Durch Umzüge hat das Land Baden-Württemberg so viele Einwohner hinzugewonnen wie in den 20 Jahren zuvor nicht. Das Plus lag bei etwa 70.200 Menschen, teilte das Statistische Landesamt am Montag in Stuttgart mit. Von dem Trend profitierten im vergangenen Jahr den Statistikern zufolge 43 der 44 Stadt- und Landkreise. Nur im Landkreis Rottweil habe die Zahl der Fortzüge etwas über jener der Zuzüge gelegen. Zum Vergleich: 2010 hatten nur 25 Kreise Wanderungsgewinne verzeichnet, 19 Kreise verbuchten damals sinkende Einwohnerzahlen.

Im Stadtkreis Ulm standen 11.035 Zuzüge 9924 Fortzügen entgegen. Damit lag der Wanderungssaldo bei +1111 Personen. Das bedeutet einen Zuwachs von 9 Personen je 1000 Einwohner.

Im Alb-Donau-Kreis gab es 9138 Zuzüge und 8389 Fortzüge, was ein Saldo von +749 bedeutet. Der Zuwachs betrug 4 Personen je 1000 Einwohner.

Zum Vergleich: Das größte Plus gab es mit 5542 Personen in Stuttgart, einziges Minus hatte Rottweil, das 35 Einwohner weniger verbuchte. Unabhängig von den absoluten Zahlen und damit der Größe der Kreise kann Baden-Baden den größten Zuwachs verzeichnen. Dort waren es vergangenes Jahr 16 Personen je 1000 Einwohner mehr als 2012. In Pforzheim gab es 13 Personen je 1000 Einwohner mehr, in Konstanz 12. Die weiteren Zahlen aller Stadt- und Landkreise Baden-Württembergs gibt es hier.