Polizei Mehr Personal für Ulmer Polizei

HANS-ULI MAYER 13.09.2016
Das Polizeipräsidium Ulm hat insgesamt 45 neue Polizeibeamte bekommen. Darunter sind auch 25 Kommissare aus dem so genannten 400er-Programm, das die grün-rote Landesregierung vor vier Jahren aufgelegt hatte.

Schon vor vier Jahren hat die damalige grün-rote Landesregierung den Personalbedarf bei der Polizei erkannt und entsprechend reagiert. Damals war ein Sonderprogramm aufgelegt worden, das 400 Bachelor-Studenten zusätzlich in die Ausbildung zum Kriminalbeamten aufnahm. Jetzt hat das Polizeipräsidium Ulm mit Sitz am Münsterplatz von diesem so genannten 400er-Programm profitiert und nach Abschluss der vierjährigen Ausbildung mit Studium 25 neue Kommissare bekommen.

Insgesamt konnte Polizeipräsident Christian Nill sogar 45 neue Kollegen für das ganze Präsidium begrüßen. Zu den 25 genannten zusätzlichen Kriminalbeamten kommen weitere 20 Polizisten des mittleren und gehobenen Dienstes dazu, die bereits im Polizeidienst waren und über Erfahrungen verfügen und jetzt von verschiedenen Standorten im Land zum Präsidium nach Ulm versetzt wurden.

Der Großteil der Verstärkung bleibt direkt am Standort Ulm. Allein 26 der Neuankömmlinge werden den Dienststellen im Präsidium zugeteilt, wo sie auf die Kriminalpolizeidirektion Ulm und die beiden Polizeireviere Mitte und West verteilt werden. Die restlichen 19 verstärken derweil die Reviere in den zum Präsidium gehörenden Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Heidenheim und Göppingen.

„Jeder Polizeibeamte, den wir mehr bekommen, ist eine gute Investition in das Sicherheitsbedürfnis des Bürgers“, sagte Präsident Nill bei der Vereidigung dieser Tage im Neuen Bau. Er begrüßte vor allem das Durchschnittsalter der jungen Beamten, die dem Altersaufbau insgesamt sehr gut tun. „Es ist eine gute Mischung gepaart mit den älteren, erfahrenen Kollegen“, sagte Nill.

Das Polizeipräsidium Ulm verfügt nach der aktuellen Aufstockung des Sicherheitspersonals über eine prozentuale Abdeckung von etwa 95 Prozent der 1700 Planstellen (1250 Schutzpolizei, 250 Kriminalpolizei, 200 Angestellte und Verwaltung). Vor allem die Verstärkung in den Revieren sei hoch willkommen, zumal das die Basis der polizeilichen Arbeit sei, wo die neuen Beamten auch dringend gebraucht werden, sagte Nill zum Abschluss der Feier.