Neu-Ulm Mehr Einnahmen, weniger Schulden in Neu-Ulm

CIK 23.07.2012

Die Stadt Neu-Ulm steht Mitte des Jahres finanziell besser da als gedacht. Die Gewerbesteuereinnahmen liegen, hochgerechnet bis zum Jahresende, mit 28,7 Millionen Euro um 2,2 Millionen Euro höher als im Haushaltsplan veranschlagt. Auch die Schlüsselzuweisungen, die die Stadt im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs erhält, sind höher: Neu-Ulm bekommt 2,1 Millionen Euro mehr, nämlich 5,4 Millionen Euro. Diese Zahlen nannte Kämmerer Berthold Stier im Finanzzwischenbericht.

Die Mehreinnahmen führen dazu, dass die Stadt weniger Geld aus den Rücklagen nehmen muss und die Gesamtschulden um voraussichtlich 4,2 Millionen Euro auf 46,7 Millionen Euro sinken. Dies ist der niedrigste Schuldenstand seit Jahren, geringer auch als im Jahr 2005 und damit vor Beginn der Großprojekte. Damals hatteNeu-Ulm 48,5 Millionen Euro Schulden. Um den Haushalt des laufenden Jahres ausgleichen zu können, war zunächst vorgesehen, aus den Rücklagen 4,8 Millionen Euro zu entnehmen. Jetzt werden es nur 3,7 Millionen Euro sein. Die Tariferhöhungen für die städtischen Beschäftigten könnten im Haushaltohne Mehraufwendungen aufgefangen werden.

Diese Zahlen seien sehr erfreulich, sagte Stier."Das gibt uns etwas Spielräume." Er warnte aber vor neuen Ausgaben. Das Ziel müsse sein, Schulden zu reduzieren, wenn die Einnahmen sprudeln.