Ulm Medizinstudenten demonstrieren gegen Waffenhandel

Ulm / 27.05.2013
Deutschland ist hinter den USA und Russland drittgrößter Rüstungsexporteur weltweit. Medizinstudenten aus der ganzen Welt haben am Montag in Ulm für eine Welt ohne Waffen demonstriert.
Deutschland ist weltweit an dritter Stelle der Waffenlieferanten - Medizinstudenten aus der ganzen Welt richten sich nun gegen den Export von Waffen. Auf dem Münsterplatz haben am Montagnachmittag etwa 20 Medizinstudenten aus Nigeria, Indien und anderen Ländern zusammen mit Studenten und Ärzten aus Deutschland den Anfang gemacht. Ulm haben sie ausgewählt, weil hier der Waffenhersteller Walther sitzt. 



Die Aktionen starten hier und werden auch in den USA und anderen Ländern weitergeführt, es geht den Studenten darum, den Waffenhandel zu stoppen - insbesondere den Kleinwaffenhandel.

Sie informierten Passanten und sammelten Unterschriften, um auf die Situation aufmerksam zu machen. Organisiert wird der Protest von der IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War, auf deutsch IPPNW Deutschland – Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) und von der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel. Ihr Ziel: die Zahl der durch Waffengewalt verwundeten, verstümmelten und traumatisierten Personen auf Null setzten. 

Weiter geht es für die Gruppe mit einer Radtour nach Villingen-Schwenningen wo der Internationale Kongress "Zielscheibe Mensch" am 29. Mai stattfinden wird. 
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