Ulm Mattheis wartet weiter auf eine Bahn-Antwort

Ulm / BÖ 05.10.2012

Hilde Mattheis, Ulmer Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzende der baden-württembergischen SPD, ärgert sich wieder einmal über die Bahn. Die kämpfe schon lange gegen das Negativ-Image, laufend gebe es Verspätungen. Dass das aber nicht nur für die Zugverbindungen, sondern auch für den Briefverkehr gilt, hat sie dann doch erstaunt. Seit fast fünf Monaten wartet Mattheis auf eine Antwort auf ihr Schreiben, bislang vergeblich, stellt sie in einer Pressemitteilung in einer Mischung aus Verärgerung und gereizter Ungläubigkeit fest.

Bereits im Mai schrieb die Politikerin an die Bahn, um sich für den Ausbau des fünften Bahnsteigs im Ulmer Hauptbahnhof stark zu machen. Inzwischen habe sie drei Mal per Brief und E-Mail an ihr Anliegen erinnert, im Bahnhof ausreichend Kapazitäten für eine Regio-S-Bahn einzuplanen. Und sie bat höflich um Antwort. "Reaktion: keine", stellt die Abgeordnete fest. Die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Bahn habe gemeint, eine Antwort verschickt zu haben. Eine Kopie derselben könne sie ihr aber nicht zukommen lassen. Die Abteilungen Verkehrspolitik und Kommunikation hätten sich erst gar nicht gemeldet. "Es ist schon verwunderlich, dass die Bahn in diesem für uns Ulmer wichtigen Anliegen noch nicht einmal eine Antwort hinbekommt", bedauert Mattheis. Sie wartet weiter auf eine Verbindung.

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