Ulm Mattheis entrüstet: Altersarmut bekämpfen

Ulm / SWP 18.04.2016
"Es kann nicht sein, dass ab 2030 fast die Hälfte der Menschen in Deutschland von Altersarmut bedroht sein wird", entrüstet sich die Ulmer SPD-Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis.

"Es kann nicht sein, dass ab 2030 fast die Hälfte der Menschen in Deutschland von Altersarmut bedroht sein wird", entrüstet sich die Ulmer SPD-Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis. Die Pläne der Bundesregierung zur Rentenreform müssten vielmehr unter dem Leitsatz stehen, dass alle Menschen im Alter ein faires Auskommen haben, fordert sie anlässlich der aktuellen Debatte zu einer umfassenden Rentenreform. Viele Menschen aus Ulm und dem Alb-Donau-Kreis kämen in ihr Wahlkreisbüro und schilderten ihre finanziellen Probleme im Alter, obwohl sie ihr Leben lang gearbeitet haben, heißt es in einer Mitteilung. Deshalb müsse das Rentenniveau wieder deutlich oberhalb von 50 Prozent im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen der Erwerbstätigen stabilisiert werden. Außerdem müssten private Vorsorge-Modelle (Riesterrente) überarbeitet werden. "Sie haben nicht gehalten, was versprochen wurde."

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