Nach zweieinhalb Tagen, knapp 1000 Kilometern und fünf Wertungsprüfungen standen die Sieger der diesjährigen zehnten Donau Masters Ulm-Budapest fest. Mit einem Mercedes-Benz 280 SE und einer Gesamtabweichung von 3,8 Sekunden von der Zeitvorgabe sicherte sich das Team von Markus Kress und seinem Beifahrer Andreas Mesch den Gesamtsieg.

Dazu Kress in einer Mitteilung: „Nachdem ich vor vier Jahren schon mal in der Historic-B-Wertung den dritten Platz erreicht habe, freut es mich riesig, dass wir nun ganz oben auf dem Treppchen stehen.“

Die Siegerehrung der Donau Masters Ulm-Budapest 2016 fand in diesem Jahr wegen des schlechten Wetters erstmals im Ballsaal des berühmten Budapester Restaurants Gundel statt. „In den ersten zwei Tagen hatten wir noch unglaubliches Glück mit dem Wetter, jedoch ab Samstagmittag war das Wetter für Mensch und Maschine eine extreme Belastung“, berichtet Donau-Masters-Chef Manfred Hommel seitens des Organisationsteams. Dauerregen, relativ niedrige Temperaturen und die schlechten Straßen im Süden der Slowakei erforderten demnach von den rund 90 Teilnehmern ein hohes Maß an Konzentration, um die letzte Etappe der Rallye bis Budapest zu meistern.

Bevor es am Donnerstag vor dem Schwörwochenende nach dem Start am Münsterplatz auf den neuen Streckenabschnitt der ersten Etappe ging, absolvierten die Teilnehmer noch die erste Wertungsprüfung auf dem Günzburger Marktplatz bei Sonnenschein und begeisterten Zuschauern. „Die Ergebnisse, die bei den einzelnen Wertungsprüfungen erzielt worden sind, sind sehr respektabel und professionell“, erläuterte Thomas Kassner (Dekra).

Platz zwei ging an Klaus Wengler und seinen Beifahrer Hans-Peter Burkhardt, auf Platz drei lagen Marcus Lorinser und Thomas Hähnel aus Waiblingen. Dazu Horst Holland als einer der Organisatoren: „Wir sind begeistert von den tollen Ergebnissen der Teilnehmer. Um unter die Top Ten zu kommen, durfte die kumulierte Abweichung nicht höher als zehn Sekunden bei allen fünf Wertungsprüfungen sein.“

Bei der Siegerehrung äußerte Hommel seinen Wunsch, die Donau Masters Ulm-Budapest nun wieder regelmäßig zu veranstalten. Sicher ist in jedem Fall, dass es auch 2017 eine Donau-Masters-Oldtimerrallye gibt, jedoch nicht mit Ziel Budapest.

Hier noch die Sieger der Tagesetappen: Donnerstag, Martin Kussinger und Sarah Klingel, Triumph Spitfire; Freitag, Manfred und Angelika Elmer, Mercedes 280 SL;  Samstag, Harry und Antje Seifert, ebenfalls Mercedes-Benz 280 SL.