Nachfolge Marc Diening neuer Chef bei Magirus

(v.l.n.r.) Andreas Klauser, Brand President Case IH und Steyr; Marc Diening, CEO Magirus GmbH
(v.l.n.r.) Andreas Klauser, Brand President Case IH und Steyr; Marc Diening, CEO Magirus GmbH © Foto: Magirus
Ulm / swp 11.04.2016
Früherer Bombardier-Manager tritt beim Ulmer Hersteller von Brandschutzfahrzeugen die Nachfolge von Antonio Benedetti an.
Bei Magirus steht der Nachfolger für Antonio Bendetti fest: Marc Diening übernimmt mit sofortiger Wirkung als Chief Executive Officer die Geschäftsführung und damit die globale Brandschutztechnik-Sparte des CNH Industrial Konzerns. Der gebürtige Wuppertaler folgt nach einer rund dreimonatigen Vakanz auf Benedetti, der das Unternehmen Ende 2015, wie berichtet, auf eigenen Wunsch verlassen hatte.

Diening verfügt den Angaben zufolge über eine vielseitige internationale Erfahrung im Bereich Anlagenbau. Er hatte Führungsverantwortung in verschiedenen Positionen bei Adtranz und später Bombardier Transportation. Mehr als vier Jahre war er  General Manager für das größte europäische Werk von Bombardier Transportation in Hennigsdorf (Brandenburg). Zuletzt führte er eine von ihm gegründete Unternehmensberatung. An der renommierten Business School Insead machte er außerdem einen MBA.

Diening in einer Mitteilung: "Die Leitung eines Traditionsunternehmens wie Magirus zu übernehmen, ist eine besonders reizvolle Herausforderung." Und weiter: "Magirus hat eine bemerkenswerte Entwicklung über die letzten Jahre vorzuweisen. Jetzt gilt es, vorhandene Potentiale zu nutzen und das Unternehmen noch wettbewerbsfähiger zu machen." Der zuständige Konzernmanager für Spezialfahrzeuge, Alessandro Nasi, der zur Amtsübernahme durch Diening ebenfalls im Brandschutzwerk im Donautal war, kommentiert die Personalie so: "Mit Marc Diening haben wir einen sehr erfahrenen Manager an Bord geholt, der unser vollstes Vertrauen hat, dem Unternehmen neue Impulse zu geben und die Magirus-Führungsposition weiter auszubauen.” Nasi bedankt sich bei Andreas Klauser, Markenverantwortlicher für Case IH und Steyr, der die Geschäfte bei Magirus zuletzt übergangsweise geführt hatte.

Magirus beschäftigt 1300 Mitarbeiter, davon 1050 in Ulm, und erzielte zuletzt mit 1600 verkauften Feuerwehrfahrzeugen einen Umsatz von etwa 300 Millionen Euro.
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