Wie ist das, eine jüngere Version seiner selbst wie im Spiegel zu sehen – und dann vor hunderttausenden Fernsehzuschauern gemeinsam zu tanzen? „Das Gefühl, mit meiner Tochter Noemi auf der Bühne zu stehen, war mega. Das war so schön, so vertraut.“ Sagt Magdalena Brzeska (38), Ex-Meisterin der Rhythmischen Sportgymnastik, „Let’s Dance“-Gewinnerin, Trainerin bei der TSG Söflingen und Mutter zweier Töchter. „Ich hab mich sicher gefühlt, obwohl ich aufgeregt war.“ Morgen Abend tritt sie wieder mit Noemi (14) im Halbfinale von „Deutschland tanzt!“ (Pro Sieben, 20.15 Uhr) an – für Baden-Württemberg, dem die gebürtige Polin viel zu verdanken hat, wie sie selbst sagt. Nervös waren die beiden vor der ersten Show trotzdem: „Wir gehen unterschiedlich mit der Anspannung um, sie singt und ich bin sehr konzentriert.“ Mit ihrem Contemporary hat das Team es auf Platz drei und damit in die nächste Sendung geschafft. Diese Woche hieß es also wieder Üben. Nicht ganz einfach, denn Noemi besucht dasselbe Sportinternat bei Stuttgart wie damals die Mama und hat ähnlich ehrgeizige Ziele: 2020 will sie zu den Olympischen Spielen. „Es ist wirklich ein hartes Programm, gerade für Noemi. Wahnsinn, wie sie das schafft.“ Auf ihre Tochter ist Magdalena Brzeska stolz. „Es gibt ein Bild von dem Auftritt, auf dem Noemi springt. Ich hatte sofort Tränen in den Augen. Sie sieht aus wie ein fliegender Engel.“
cl/Foto: Pro Sieben/Willi Weber