Erneut erhält die Universität Ulm gemeinsam mit Projektpartnern den Zuschlag für ein Forschungsprojekt im Bereich Autonomes Fahren. Nach dem im vergangenen Jahr gestarteten  Pilotprojekt in Lehr ist das ein erneuter Erfolg für die Forscher um Prof. Klaus Dietmayer. Der Rückschlag von vor gut zwei Jahren, als nicht Ulm, sondern Karlsruhe vom Land den Zuschlag für das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg erhielt, scheint abgehakt.

Vielmehr haben sich Dietmayer und seine Mitarbeiter nicht unterkriegen lassen, sondern sie bleiben an diesem Zukunftsthema dran und nutzen Chancen, die sich auf nationaler und internationaler Ebene auftun. Inzwischen entwickelt sich der Ulmer Norden in der Nähe der Universität nun nicht auf einen Schlag, sondern Schritt für Schritt zum eigenen Testfeld – und das für die anderen Verkehrsteilnehmer ohne sichtbare Einschränkungen.

Die Hartnäckigkeit der Ulmer Forscher zahlt sich aus. Der Ansatz, sich häppchenweise Gelder für das Forschungsgebiet Autonomes Fahren zu sichern, nachdem der Zuschlag für das Großprojekt ausblieb, scheint aufzugehen. Der richtige Weg, um bei diesem zukunftsträchtigen Thema nicht abgehängt zu werden. Die namhaften Firmen, die als Projektpartner im Standort Science Park vertreten sind, sprechen zudem für die Wissenschaftler.

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