Weitere Lockerungen in der Universität Ulm: Ab Montag, 15. Juni, kehren die Beschäftigten – unter Einhaltung der gebotenen Schutz- und Hygienemaßnahmen – wieder an die Arbeitsplätze zurück. Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie war die Universität Ulm am 19. März geschlossen worden: Lediglich Mitarbeitende, die für den Notbetrieb unverzichtbar waren, durften die Gebäude betreten. Alle anderen Hochschullehrenden, Beschäftigten und Studierenden hatten von zuhause aus gearbeitet.
„Die aktuell niedrigen Infektionszahlen und das disziplinierte Verhalten der Universitätsmitglieder erlauben uns eine schrittweise Rückkehr zum Normalbetrieb in Forschung und Verwaltung“, so Universitätspräsident Professor Michael Weber in einer Pressemitteilung.
Ebenfalls möglich sind inzwischen auch praktische Lehrveranstaltungen an Laborarbeitsplätzen oder bestimmte Prüfungen. Die große Mehrzahl der Lehrveranstaltungen für Studierende findet im Sommersemester allerdings weiterhin im Onlineformat statt.

Es gilt Betriebsstufe 3

Arbeitsschutz-Regelungen zur Vermeidung von Coronavirus-Infektionen, regelmäßige Handhygiene und die Reduktion von Kontakten: Das gilt auch in der sogenannten Betriebsstufe 3. Wie die Universität Ulm mitteilt, ist auf dem gesamten Campus ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen zu halten. Ist dies nicht möglich, herrscht Maskenpflicht.
Für die Allgemeinheit ist die Universität und somit auch der Botanische Garten ebenfalls ab dem 15. Juni wieder zugänglich. Die Gewächshäuser und die Eingänge Lehrer Tal sowie Eselsberg müssen vorerst geschlossen bleiben.

Bewerbungsfristen ändern sich

Für Studierende endet die (Online-)Vorlesungszeit abweichend am 21. August und das Wintersemester beginnt am 2. November. Die Bewerbungsfrist für zulassungsfreie Studiengänge endet erst am 31. Oktober 2020 und für örtlich zulassungsbeschränkte Masterstudiengänge am 31. Juli. Die Bewerbung für bundesweit zulassungsbeschränkte Studiengänge wie Humanmedizin über www.hochschulstart.de ist ab dem 1. Juli möglich.