Empfang Lob für den „Leuchtturm“ Ulm

Staatssekretär Wilfried Klenk und OB Gunter Czisch.
Staatssekretär Wilfried Klenk und OB Gunter Czisch. © Foto: Lars Schwerdtfeger
Ulm / swp 24.07.2018

Nach dem feierlichen Akt der Schwörrede folgt ein zwar nicht so feierlicher, dafür aber exklusiverer: der Empfang der Stadt für geladene Gäste im Rathaus. Eng ist es da immer, heiß ist es, aber irgendwie auch familiär. Alt-OB und Ehrenbürger Ivo Gönner ist dabei, Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen, sowie gleich drei Ex-Ministerinnen: Annette Schavan, Monika Stolz und Beate Merk. Und die Stadt spendiert an ihrem höchsten Tag mehr als nur die obligatorischen Butterbrezeln. Für Speis’ und Trank sorgte Stadthaus-Gastronom Christian Becker. Doch bevor es ans Buffet geht, müssen die Gäste zuhören. Ein paar Minuten wenigstens.

Land unterstützt Kulturerbe

OB Gunter Czisch machte es kurz in seiner Begrüßung, er hatte ja gerade eine Stunde lang geredet. Auch Wilfried Klenk, Staatssekretär im baden-württembergischen Innenministerium, dehnte seine Rede nicht lange aus. Er lobte Ulm als „Leuchtturm“, der Strahlkraft ins ganze Land habe, als Stadt des Fortschritts, des Erfolgs und des Zusammenhalts. Ein Beispiel: Die Linie 2 zeige, dass in Ulm nicht nur über umweltfreundliche Technologien geredet werde – „über die Kosten wollen wir jetzt mal nicht sprechen“.

Klenk würdigte auch die Tradition des Schwörmontags, dessen Botschaft aktueller denn je sei. Er sorge für Klarheit, Orientierung und Verlässlichkeit in einer Zeit, „in der Verträge zwischen Staaten nicht mehr eingehalten werden“. Das Land unterstütze jedenfalls das Bemühen Ulms, den Schwörmontag als immaterielles Kulturerbe eintragen zu lassen.

Rund um die Uhr unterwegs

Im Einsatz Wenn die anderen Schwörmontag feiern, dann bedeutet das Arbeit für die gesamte Lokalredaktion – wobei auch hier der Spaß nicht zu kurz kommt. Ute Gallbronner, Julia Kling, Frank König, Chirin Kolb, Rudi Kübler, Christine Liebhardt, Christoph Mayer, Hans-Uli Mayer, Beate Rose, Edwin Ruschitzka, Carolin Stüwe, dazu die Fotografen Matthias Kessler, Volkmar Könneke, Oliver Schulz, Lars Schwerdtfeger waren für Sie unterwegs in der Stadt, an der Donau und in der Au, um Stimmen und Stimmungen einzufangen. Gleiches gilt für die Online-Redaktion, die mit Smartphone, Videokamera und Fotoapparat alle Hotspots abgraste. Mit dabei: Nadine Vogt, Mareike Hauser, Amrei Groß, Christoph Knauthe, Chris Wille, Timo Czerwonka, Tobias Knaack, Steffen Wolff, Leonie Maschke und Uwe Keuerleber.

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