Ulm Literaturkritiker Karasek unterhält bei den "Denkanstößen"im Stadthaus

"Humor ist, wenn man trotzdem lacht": Hellmuth Karasek erzählte im Stadthaus Witze. Auch eine Art von Denkanstößen.
"Humor ist, wenn man trotzdem lacht": Hellmuth Karasek erzählte im Stadthaus Witze. Auch eine Art von Denkanstößen. © Foto: Lars Schwerdtfeger
Ulm / CIK 15.03.2014
"Soll das ein Witz sein?" Diese Frage, mit der der Journalist, Buchautor und Literaturkritiker Hellmuth Karasek seinen Vortrag bei den "Denkanstößen" überschrieben hatte, diese Frage stellte sich bei seinem Auftritt im gut gefüllten Stadthaus nicht.

"Soll das ein Witz sein?" Diese Frage, mit der der Journalist, Buchautor und Literaturkritiker Hellmuth Karasek seinen Vortrag bei den "Denkanstößen" überschrieben hatte, diese Frage stellte sich bei seinem Auftritt im gut gefüllten Stadthaus nicht. Natürlich sollte das ein Witz sein, buchstäblich, nicht im übertragenen Sinn, denn Witze waren Karaseks Thema. Obwohl er eingangs einschränkend bemerkte, er sei es nicht gewohnt, um 17 Uhr Witze zu erzählen, so gingen sie ihm dann doch leicht über die Lippen. Auch schlüpfrige wie den, in dem ein Mann in einer Kneipe Fritten bestellen will, ihm angesichts der Oberweite der Kellnerin aber ein anderes Wort entfährt. Witze leben von Versprechern, lernte das Publikum, vom Weglassen, von den Kulturkreisen, in denen sie spielen. Mit einem Witz lassen sich Emotionen abreagieren, er kann Menschen verbinden. Karaseks Zuhörern dürfte es nicht so ergangen sein wie dem Wiener Kritiker Alfred Polgar, der einmal über eine Theateraufführung schrieb: "Die Vorstellung begann um acht Uhr. Als ich nach drei Stunden auf die Uhr sah, war es halb neun."

Die "Denkanstöße" zum Thema "Zwang zum Glück?" werden am Samstag, 13.30 Uhr, fortgesetzt.

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