Ulm Lindenhöhe: Es geht weiter samt Lärmschutz

Ulm / JR 10.04.2014

Dank der Hartnäckigkeit städtischer Liegenschaftspolitik kann es jetzt mit dem Neubaugebiet Lindenhöhe West weitergehen, wie es kürzlich im Bauausschuss hieß. Mit dem Erwerb eines Schlüsselgrundstücks kann der dritte Bauabschnitt angegangen werden, südlich des weitgehend realisierten zweiten Abschnitts bis hin zur Kreuzung Kuhbergring/Grimmelfinger Weg. Es entstehen 60 Einheiten als Einfamilienhäuser und Wohnungen im Geschosswohnungsbau. Damit wären von den insgesamt 400 geplanten Wohneinheiten im Gebiet Lindenhöhe West 70 Prozent fertiggestellt.

Baubeginn der Verkehrserschließung soll im Sommer sein, dafür stehen knapp 1,4 Millionen Euro bereit, mit dem Hochbau könnte dann im Herbst 2015 begonnen werden. Wie bisher wird Wert auf ein vielseitiges Wohnungsangebot gelegt, ausgerichtet an gegenwärtigen Bedürfnissen. So ist der ursprünglich geplante hohe Anteil an Reihen- und Doppelhäusern zugunsten von individuell gestalteten Einzelhäusern zurückgefahren worden.

Gleichzeitig wird im Sommer für das gesamte Gebiet der Lärmschutz zum Kuhbergring hin angepackt, dafür hat die Stadt jetzt die maßgeblichen Flächen. Beginnend im Nordwesten entsteht in vier Monaten Bauzeit eine zwischen zwei und drei Meter hohe Lärmschutzwand, 640 Meter lang, 710 000 Euro teuer. Das wird über die Kalkulation der Grundstückspreise aufgefangen.