Einstein-Marathon Marathon-Wochenende startet: Laufen im Mittelpunkt

Szenen des vergangenen Jahres: Bis zur glücklichen Erschöpfung unterm Münster ist es noch weit.
Szenen des vergangenen Jahres: Bis zur glücklichen Erschöpfung unterm Münster ist es noch weit. © Foto: Volkmar Könneke
Ulm/Neu-Ulm / Von Ute Gallbronner 16.09.2017
Am Wochenende ist das Auto in Ulm und Neu-Ulm nicht gefragt. Sport und Kultur treffen aufeinander, es dürfte also für jeden was dabei sein.

Ohne Auto geht an diesem Wochenende einiges, denn es ist Laufen angesagt: Entweder gemütlich bei der Kulturnacht, zur Wandertour und Parkplatz-Yoga im Rahmen des breiten Angebots rund um  den Ding-Aktionstag oder eben beim Einstein-Marathon. Wer trotzdem nicht auf sein Heiliges Blechle verzichten will, der sollte sich vorher genau informieren. Samstags dürfte der Parkraum rund um die Messe knapp werden, am Sonntag sind dann viele Straßen in beiden Innenstädten gesperrt. Und die Polizei weist ausdrücklich nochmal darauf hin: Wer im Halteverbot steht, wird abgeschleppt. Das muss so sein, sonst wird es für die schnellen Skater und Handbiker, die am Sonntag bereits um 8.40 Uhr auf der Straße sind, ganz schnell gefährlich. Gleiches gilt auch für die vielen tausend Läufer.

Am Samstag sind beim Einstein die Kinder dran. Vorteil: Die jungen Sportler und ihre Daumendrücker können umsonst aus der Region mit Zug, Straßenbahn und Bus anreisen. Die Tortour durch die städtischen Baustellen kann man sich also getrost ersparen. Um 10 Uhr geht es im Donaustadion los mit den Kindergarten-Kindern: Die Gruppe der Frösche startet zuerst. An alle Eltern geht die Bitte von Stadion-Chef Wolfgang Beck: „Bitte lasst die Kinder alleine laufen!“ Auch sollten sich nicht alle am Ziel aufreihen, um den Sprössling gleich 20 Meter nach dem Ziel in Empfang zu nehmen. „Für die Kinder ist diese Masse Mensch wie eine Mauer“, sagt Beck. Die Helfer müssen die Mauer teilen, um den Kindern freien Abzug zu ermöglichen.

Große Läufe am Sonntag

Wer das volle Programm will, kann abends und nachts Kultur genießen, am Sonntag die „großen“ Läufe. Halbmarathonis und die ganz harten Sportler starten um 9.10 Uhr in Wellen an der Messe. Es geht Richtung Thalfingen, dann wird Pfuhl wegen der Münzbörse links liegen gelassen, über Offenhausen führt der Weg nach Neu-Ulm und zurück nach Ulm, die Donau entlang, wo sich diejenigen, die nach 21,1 Kilometer ins Ziel wollen, Richtung Fischerviertel und schließlich Münsterplatz verabschieden. Die Marathon-Läufer kämpfen auf dem manchmal einsamen Weg Richtung Wiblingen gegen den Mann mit dem Hammer.

Das große Finale steigt schließlich nachmittags mit den Läufen über fünf und zehn Kilometer sowie dem Ding-Walk. Zusammen mit ihnen werden dann auch die letzten Marathonis unterm Münster ankommen. Abgekämpft, aber glücklich. Gegen 16 Uhr ist der Trubel dann vorbei.

Alle aktuellen Infos zum Einstein-Marathon finden Sie in unserem Dossier.

Ein prall gefülltes Wochenende

Einstein-Marathon: Die Jugendläufe am Samstag starten um 10 Uhr und dauern etwa bis 16 Uhr. Start und Ziel: Donaustadion. Den ganzen Tag über ist Marathon-Messe, wo auch die Startunterlagen abgeholt werden können. Am Sonntag geht es um 8.40 Uhr los.

Ohne Auto sollen die Leute samstags mobil sein. Das Programm gibt es auf auf der Internetseite ding.eu oder auf Papier im Stadthaus.