Ulm Serie „Drei Dinge“: Laufen macht schön!

Frieder Pfeil begeistert sich für fast jeden Sport.
Frieder Pfeil begeistert sich für fast jeden Sport. © Foto: Ute Gallbronner
Ulm / Ute Gallbronner 15.09.2017
Warum soll man sich eigentlich mit Sport quälen? Frieder Pfeil hat Antworten darauf.

Am Sonntag um 9.10 Uhr wird an der Messe der Marathon und der Halbmarathon gestartet. Mitten im Feld wird Frieder Pfeil stehen. Nicht zu übersehen, denn er trägt eine überdimensionale Fahne mit sich. Als Zugläufer soll der 21-jährige Student alle die, die sich ihm anschließen, zu einer Zeit von 2:05 Stunden führen. Die Zeit an sich ist für den früheren Biathleten leicht zu schaffen. Auf was es ankommt, ist ein gleichmäßiges Tempo und die Läufer ein bisschen bei Laune zu halten. Er verrät, was Laufen ausmacht.

Drei Dinge, die Sie immer bei Läufen dabei haben...

Stinkende und ausgelatschte Laufschuhe, den Muskelkater vom letzten Training und den Alltagsstress, der einfach weg muss.

Drei Fehler, die man beim Laufen nie machen sollte...

Eine Runde laufen, die eine Hälfte zu viel hat. Nachts auf unbeleuchteten Strecken ohne Stirnlampe unterwegs sein, vor allem wenn es unbefestigte Wege sind. Vor dem Laufen zu viel essen.

Drei Fehler, die Sie schon gemacht haben...

Siehe oben.

Drei Gründe, warum Sport schön ist...

In Sportklamotten sieht man einfach besser aus. Es ist die perfekte Methode Stress abzubauen und Sport macht einfach Spaß.

Drei Gründe, warum man den Einstein-Marathon unbedingt laufen sollte...

Es ist eindeutig der Marathon mit der besten Verpflegung, den besten Bands am Straßenrand und er findet in der coolsten Stadt statt.

Drei Sportarten, die Sie nie machen würden...

Skispringen, Judo und alles, was mit Motorsport zu tun hat.

Drei Körperteile, die nach dem Laufen am meisten schmerzen...

Die Fußsohlen, die Oberarme und die Seele, weil’s vorbei ist.

Drei Methoden, mit denen man am besten den inneren Schweinehund besiegen kann...

Mit der Aussicht auf ein gutes Essen nach dem Sport und mit cooler Musik während des Laufens. Am besten läuft es sich zusammen mit coolen Leuten, da denkt man gar nicht darüber nach.