Ulm Langer Weg zur Linie 2

Da gehts lang: Große Schautafeln informieren über den Stand der Straßenbahnausbau-Planung. Foto: Volkmar Könneke
Da gehts lang: Große Schautafeln informieren über den Stand der Straßenbahnausbau-Planung. Foto: Volkmar Könneke
Ulm / HANS-ULI THIERER 24.02.2012
Der Bau einer zweiten Ulmer Straßenbahnlinie nimmt Konturen an, aber es steht noch ein langer Weg bevor. Eine Ausstellung zeigt den Stand der Dinge.

Linie 2: Das heißt für den öffentlichen Nahverkehr der Stadtwerke in Ulm, dass ein neuer Straßenbahnstrang über den Eselsberg geführt werden soll, um bis 2016/17 die Wissenschaftsstadt per Schiene zu erschließen. Bis 2018/19 sollen die Gleise im zweiten Bauabschnitt auf den Kuhberg zu den Schulzentren geführt werden.

Diese Zeithorizonte steckten OB Ivo Gönner und SWU-Verkehr-Chef Ingo Wortmann ab, als die beiden im Ulmer Rathaus - und übrigens im Beisein des Neu-Ulmer Oberbürgermeisters Gerold Noerenberg - eine Ausstellung eröffneten. Sie zeigt, wie weit die Planung im Februar 2012 vorangeschritten ist und ist Teil der derzeit in Form von Anhörungen, Begehungen und Workshops laufenden Bürgeranhörung (Bürgerwerkstätten heute, 18 bis 22 Uhr, und morgen, 14 bis 18 Uhr, im Weststadthaus; außerdem Mittwoch, 7. März, 18 bis 22 Uhr, Bürgerzentrum Eselsberg, Virchowstraße.

Das Ende der Beteiligungsphase der Bürger an diesem mit 115 Millionen Euro veranschlagten Projekt (städtischer Anteil 50 Millionen Euro) ist damit nicht gekommen, der planerische Weg zur Linie 2 ist noch lang. Bisher erfolgt sind standarisierte Bewertung und Vorplanung, jetzt folgen laut Wortmann die Entwurfsplanung und nach der Sommerpause das ein Jahr laufende Planfeststellungsverfahren mit vielen Möglichkeiten, sich zu Details zu äußern. Wenn das Tübinger Regierungspräsidium den Planfeststellungsbeschluss gefasst habe, werde man mit der Ausführungsplanung wieder vor den Gemeinderat treten. Wortmann: "Bauen möchten wir von 2014 an."

Info Ausstellung im Rathausfoyer geöffnet Mo-Do 8-18, 8-13 Uhr

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