Marode Hörsäle, zu wenig Lehrkräfte, bedrohte Studienplätze: Die Hochschulen in Baden-Württemberg fordern deutlich mehr Geld vom Land für die Lehrstätten. Zurzeit wird das Budget für die Jahre 2021 bis 2025 verhandelt.

Im Rahmen eines landesweiten Aktionstages zur Hochschulfinanzierung gehen daher am Mittwoch, 30. Oktober, Studierende in ganz Baden-Württemberg auf die Straße.

Auch die Uni Ulm ruft zur Demonstration auf: Geplant ist ein Trauerzug durch die Innenstadt, bei dem die Bildung symbolisch zu Grabe getragen werden soll, wie die Uni in einer Pressemitteilung bekannt gibt. Schwarze Trauerkleidung oder weiße Kittel für die Mediziner seien ausdrücklich erwünscht, so die Einladung.

Los geht es um 9.30 Uhr im Forum der Uni Ulm und mit einer gemeinsamen Straßenbahnfahrt in die Innenstadt. Um 10.30 beginnt die Kundgebung an der Haltestelle Theater. In einem Zug geht es durch die Innenstadt bis zum Ulmer Rathaus. Dort sprechen unter anderem Universitätspräsident Prof. Michael Weber und Studierendenvertreterin Rebecca Blum.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit cityStories Ulm entstanden.

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