Preis Landesforschungspreis geht nach Ulm und Heidelberg

Uni Ulm
Uni Ulm © Foto: Könneke
lsw 30.11.2016

Die Auszeichnung geht an Fedor Jelezko vom Institut für Quantenoptik der Universität Ulm und Georg Gdynia vom Pathologischen Institut des Universitätsklinikums Heidelberg, wie Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Jelezko hat über Jahre hinweg die besonderen Eigenschaften von Diamanten in der Quantentechnologie erforscht. Gdynia will mit seiner Forschung bösartige Tumorzellen mit körpereigenen Waffen und Abwehrmechanismen bekämpfen.

Die Auszeichnung für Spitzenleistungen in der Grundlagenforschung und der Angewandten Forschung ist mit je 100.000 Euro dotiert - damit ist der Preis der höchstdotierte Forschungspreis aller Bundesländer. „Die beiden Preisträger sind herausragende Vertreter ihrer Disziplin“, teilte Bauer mit. „Was sie in der Quantentechnologie und Krebsforschung vollbracht haben, kann uns ganz wesentlich dabei helfen, drängende Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.“